Erfolgreiches Weltcup-Debüt

von Redaktion

Platz zwei in Ungarn für Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet

Máriakálnok/Aubenhausen – „Das war das bislang beste Reitgefühl in der Prüfung. Es hat richtig Spaß gemacht“, hat sich Jessica von Bredow-Werndl nach ihrem Weltcup-Debüt mit Times Kismet im ungarischen Máriakálnok gefreut. Die Richter belohnten die harmonische Vorstellung mit einigen Höhepunkten und viel Potenzial für die weitere Entwicklung mit 79,270 Prozent. Schon bei ihrer Kürpremiere Mitte April beim Drei-Sterne-CDI im italienischen Bedizzole hatte die bildschöne, braune Ballerina Eindruck gemacht. Zu Shirley Basseys „I am what I am“ und der „Schicksalsmelodie“ aus „Love Story“ tanzte sie mit ihrer Reiterin zu 78,470 Prozent. Das reichte mit Abstand zum Sieg.

Bei der Weltcup-Qualifikation in Ungarn stellten sich die zweimalige Doppel-Olympiasiegerin und ihre Zukunftshoffnung „Kiss“ einer stärkeren Konkurrenz und ließen einige Paare mit Championatserfahrung hinter sich. Hinter der Dritten des Weltcup-Finales, der Polin Sandra Sysojeva mit Maxima Bella, platzierte sich das Duo auf dem zweiten Platz. Das gelungene Weltcup-Debüt ist in der noch jungen Karriere der elfjährigen niederländischen Ampere-Tochter ein weiterer Schritt. Wie ihr Bruder Benjamin Werndl mit Quick Decision ist auch Jessica von Bredow-Werndl mit Times Kismet auf dem Weg, erneut den Anschluss an die Spitze zu finden. „Ich fange von vorne an“, stellt die 40-jährige zweifache Mutter fest. Kommende Woche werden die Werndl-Geschwister bei der Pferd-International in München vom 14. bis 17. Mai mit ihren noch unerfahrenen Pferden in der Fünf-Sterne-Tour an den Start gehen.

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