Das Chieminger Radteam MaxSolar-Raymon hat beim UCI-Klassiker Grand Prix Vorarlberg in Nenzing und beim Lauf der Austria Cycle League in Wieselburg starke Leistungen gezeigt. Am morgigen Sonntag steht für die Mannschaft die Erzgebirgsrundfahrt in der Rad-Bundesliga auf dem Programm.
Beim Grand Prix Vorarlberg startete MaxSolar-Raymon nach der Absage von Linus Scheitinger mit Kapitän Jose Maria Garcia, Martin, Meyer Eland, Jan Münzer, McNabb, Raymond und Roth. Das 163 Kilometer lange Rennen bei sommerlichen Bedingungen bestritten 25 Teams, darunter Solution Tech und Visma Lease a Bike Devo. In der zweiten von sechs Runden bildete sich eine Spitzengruppe mit Strasser, Bochtler und MaxSolar-Fahrer Münzer, zu der eine Runde später Dirnberger aufschloss. Da die Top-Mannschaften im Hauptfeld das Tempo hochhielten, betrug der maximale Vorsprung nur 1:30 Minuten. In der sechsten Runde verlor Münzer am Berg den Anschluss, kurz darauf wurde die Spitzengruppe gestellt. Rund 50 Fahrer gingen in die drei je elf Kilometer langen Schlussrunden. Nach einer weiteren Attacke setzten sich in der vorletzten Runde die Solution-Tech-Fahrer Umba Lopez und Balmer ab. Umba Lopez siegte als Solist vor Balmer und Goszczurny Patryk (Visma Lease a Bike), während Garcia in der rund 15-köpfigen Spitzengruppe mitfuhr und einen hervorragenden zehnten Platz belegte.
Zwei Tage später startete MaxSolar-Raymon beim Austria-Cycle-League-Rennen in Wieselburg. Auf dem welligen Kurs ohne Erholungsphasen erhöhten die österreichischen Continental-Teams früh das Tempo, sodass schon in der ersten Runde viele Fahrer zurückfielen. Garcia war für MaxSolar-Raymon in der ersten Spitzengruppe vertreten, verlor aber auf den Gravelpassagen durch einen technischen Defekt immer wieder den Anschluss und fiel trotz Radwechsels hinter das Hauptfeld zurück. Zeitgleich bildete sich eine neue, zwölfköpfige Spitzengruppe, in der Eland für MaxSolar-Raymon fuhr. Im Hauptfeld scheiterte Schwingshandls Versuch, die Lücke zu schließen, weshalb die Spitzengruppe bis zu den letzten drei Zielrunden vorn blieb. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel setzten sich Eland, Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) und Riccardo Zoidl (Hrinkow Advarics) ab. Am letzten Anstieg, fünf Kilometer vor dem Ziel, musste Eland jedoch abreißen lassen und fiel in die rund 20 Sekunden zurückliegende Verfolgergruppe. Nach knapp 160 Kilometern siegte Hofbauer vor Zoidl. Den Sprint der Verfolger gewann Poschacher (Hrinkow) vor Eland, der Vierter wurde.
„Wir waren wieder in der Gruppe des Tages vertreten, im Finale konnte Jose mit den Spitzenfahrern mitfahren. Also sind wir rundum mit dem Wochenende zufrieden“, so Teamchef Heinz Kargl.re