Der Aufstieg geht weiter

von Redaktion

Teisendorfer Andreas Mayländer ist neuer BFV-Verbandsspielleiter

Bad Gögging – Ein Teisendorfer organisiert ab sofort federführend den Amateurfußball in Bayern. Andreas Mayländer wurde auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zum neuen Verbandsspielleiter gewählt. 91,3 Prozent der 244 Delegierten gaben dem 59-Jährigen, den das Präsidium als Nachfolger von Josef Janker (Cham) vorgeschlagen hatte, ihre Stimme. „Ich bin nicht nur für die Regionalliga- und Bayernliga-Vereine da, sondern auch für die A-Klassen-Vereine“, sagte Mayländer in seiner Bewerbungsrede. Der Herren-Spielbetrieb laufe in Bayern zwar „ganz ordentlich“, doch brauche es durchaus Reformen und mehr Flexibilität, um den unterschiedlichen Bedürfnissen in den bayerischen Regionen gerechter zu werden.

Seinen ersten Auftritt im neuen Amt hatte Mayländer am Samstagabend im Nürnberger Stadion, wo er den frischgebackenen Regionalliga-Meister 1. FC Nürnberg II ehrte. Die Zukunft der Regionalliga Bayern dürfte auch eine seiner wichtigsten Herausforderungen sein. Vor allem die Vereine aus dem Nordosten Deutschlands fordern eine Reduzierung auf vier Regionalligen, damit alle Meister ohne Umweg über die Relegation in die 3. Liga aufsteigen können – doch das Wie ist umstritten. Der wiedergewählte BFV-Präsident Christoph Kern wandte sich gegen Schnellschüsse: „Lasst es uns gescheit machen und die bestmögliche Regelung finden – auch für die nächsten Generationen.“ Wenn Bayern keine eigene Regionalliga mehr haben sollte, muss sich Mayländer auch Gedanken über den Unterbau machen. Gibt es dann wieder eine eingleisige Bayernliga? Und sind fünf Landesligen vielleicht zu viel?

Zum ersten Mal seit dem Tod von Horst Winkler vor elf Jahren ist der Fußball-Kreis Inn/Salzach mit Mayländer wieder im Vorstand des BFV vertreten. Das Mitglied des TSV Teisendorf hatte seine Funktionärslaufbahn beim BFV als Gruppen-Spielleiter im Kreis Inn/ Salzach begonnen, war aber schnell aufgestiegen und 2014 als Spielleiter der Bayernliga Süd in den Verbandsspielausschuss eingezogen. Dort war er in den letzten Jahren bereits Jankers rechte Hand.

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