Fußball

Landsberg und Trainer Rech trennen sich

von Redaktion

Inmitten der größten Erfolgsgeschichte des Vereins zeichnet sich reichlich Ungemach beim Regionalliga-Aufsteiger TSV Landsberg ab: Erfolgstrainer Christoph Rech (33) wird den Verein verlassen. „Unterschiedliche Vorstellungen über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit in der kommenden Regionalliga-Saison“, nennt der Verein als Grund für diese einschneidende Entscheidung.

Schließlich ist der Aufstieg eng mit dem Namen Rech, der auch schon drei Spielzeiten das Trikot des SV Wacker Burghausen getragen hat, verbunden. Als Nachfolger von Alexander Schmidt, jetzt BSG Chemie Leipzig, hat Rech, der einst in Schechen seine fußballerische Laufbahn begonnen hat, die Landsberger in unruhigen Zeiten übernommen, blieb die letzten 18 Punktspiele ungeschlagen und konnte so den erstmaligen Aufstieg des Vereins in die Regionalliga realisieren.

Als Trainer fehlt Rech die nötige A-Lizenz für die Regionalliga – um den Lehrgang zu absolvieren wären natürlich erhebliche Anforderungen zeitlicher und finanzieller Natur erforderlich. Diese Voraussetzungen sieht Rech in Landsberg offensichtlich nicht gegeben: „Es ist sehr schade, dass wir keinen gemeinsamen Weg gefunden haben, wie es weitergehen kann. Ich blicke dennoch dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück und werde den Weg der Mannschaft und des Vereins in der Regionalliga mit großem Interesse verfolgen.“

Auch Torjäger Maxi Berwein, der mit 14 Treffern in 26 Spielen erheblichen Anteil am Aufstieg hat, wird den Verein verlassen. Der 30-Jährige kehrt zu seinem Heimatverein FC Penzberg in die Bezirksliga zurück.mb

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