Wasserburgs Mission startet am Donnerstag

von Redaktion

Relegation: Löwen treffen auf Bayernligist Sturm Hauzenberg – Kirchanschöring und Saaldorf am Dienstag

Rosenheim/Mühldorf – Für den SV Kirchanschöring, den TSV 1880 Wasserburg und den SV Saaldorf geht die Fußball-Saison 2025/26 in die Verlängerung. Während es für den SVK und die „Löwen“ um den Aufstieg in die nächsthöhere Liga geht, kämpft der SVS gegen den Abstieg aus der Bezirksliga.

Der Bayernliga-Dritte aus Kirchanschöring hat in der Relegation den stärkeren der möglichen Gegner aus der Regionalliga erwischt. Nach der Hinrunde noch Letzter, kommt der TSV Schwaben Augsburg – die ewige Nummer zwei in der Fuggerstadt – in der Rückrunden-Tabelle auf Platz sechs. Schon morgen um 19 Uhr steigt in der Kirchanschöringer „EM Group Arena“ das Hinspiel, drei Tage später steht fest, ob der SVK sich den Traum von der Regionalliga erfüllen kann.

Der Nord-Zweite ASV Cham und Viktoria Aschaffenburg müssen dagegen noch warten. Denn nur wenn die SpVgg Greuther Fürth in der Relegation den Klassenerhalt in der 2. Liga schafft, spielt die zweite Mannschaft der Fürther gegen Cham um ein weiteres Jahr in der Regionalliga – wenn nicht, muss sie absteigen, und Aschaffenburg bekäme die Chance.

Nach dem Schlusspfiff platzte jäh der Traum des TSV 1880 Wasserburg von der Meisterschaft in der Landesliga, weil 1860 Rosenheim in Grünwald doch noch den Ausgleich schaffte. Aber der Traum vom Aufstieg lebt. Los geht es am Donnerstag (18.30 Uhr) in der Altstadt gegen den FC Sturm Hauzenberg, der sich im Frühjahr gerade noch auf den drittletzten Platz in der Bayernliga Süd gerettet hat, die Entscheidung fällt am Pfingstmontag in Hauzenberg. Nur sechs Siege aus 32 Spielen und 24 Tore machen die Niederbayern nicht gerade zum Favoriten.

Hätte der TSV Ebersberg in Holzkirchen nicht in letzter Minute noch das 3:3 gemacht, stünde dem SV Saaldorf am Dienstag eine Reise ins Oberland bevor, zum SV Polling bei Weilheim. Nun geht es stattdessen in den Münchner Norden, zum TSV 54-DJK, dem Drittletzten der Bezirksliga Nord. Der komplizierte Name ist das Ergebnis einer Fusion von TSV 54 und DJK München-Nord vor 15 Jahren. Um drinzubleiben, gilt es aber zwei Runden zu überstehen. Bei einem Sieg über die Münchner stünde der SVS vor der vielleicht größten Hürde: Die SpVgg Altenerding, die in der ersten Runde gegen den SV Waldperlach antritt, ist mit elf Siegen und zwölf Niederlagen in die Relegation gerutscht.

Aufstieg zur 3. Liga

1. FC Lok Leipzig – Würzburger Kickers am Donnerstag, 28. Mai, 13.30 Uhr (Rückspiel am 1. Juni).

Aufstieg zur Regionalliga

SV Kirchanschöring – Schwaben Augsburg am Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr (Rückspiel am Freitag, 22. Mai). ASV Cham – Greuther Fürth II oder Viktoria Aschaffenburg am Freitag, 29. Mai (Rückspiel am 2. Juni). Die Sieger sind für die Regionalliga qualifiziert.

Aufstieg zur Bayernliga

FSV Pfaffenhofen – FC Coburg, TSV Großbardorf – ATSV Erlangen, FC Eintracht Münchberg – FSV Stadeln, TSV Seebach – TSV Kottern, TSV 1880 Wasserburg – FC Sturm Hauzenberg, alle am Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr (Rückspiele am Pfingstmontag, 25. Mai, 16 Uhr). Die Sieger sind für die Bayernliga qualifiziert.

Aufstieg zur Landesliga

Gruppe Südost: FC Ergolding – FC Teisbach, FC Moosinning – SpVgg Grün-Weiß Deggendorf am Mittwoch, 18.30 Uhr (Rückspiele am Samstag, 16 Uhr).

Gruppe Süd: FC Aschheim – TSV Eintracht Karlsfeld, SV Planegg-Krailling – SV Dornach am Mittwoch, 18.30 Uhr (Rückspiele am Samstag, 16 Uhr).

Die Sieger spielen am 27. und 30. Mai in Hin- und Rückspiel jeweils einen freien Platz in der Landesliga aus.

Abstieg aus der Bezirksliga

Spiel 1: SV Waldperlach – SpVgg Altenerding, Spiel 2: SV Polling – TSV Ebersberg, Spiel 3: TSV Ober-/Unterhaunstadt – TSV Geiselbullach, Spiel 4: SV Ohlstadt – SV Ampertal Palzing (19 Uhr),, Spiel 5: TSV 54-DJK München – SV Saaldorf, Spiel 6: TSV Zorneding – VfL Denklingen, jeweils am Dienstag, 19. Mai, 18.30 Uhr (Rückspiele am Samstag, 15 Uhr; Ebersberg spielt um 13.30 Uhr).

Die Sieger spielen am 26. und 30. Mai in Hin- und Rückspiel um jeweils einen freien Platz in der Bezirksliga. Dabei kommt es zu folgenden Paarungen: Sieger Spiel 5 – Sieger Spiel 1, Sieger Spiel 4 – Sieger Spiel 2, Sieger Spiel 6 – Sieger Spiel 3.

Aufstieg in die Bezirksliga

Die beiden Kreisliga-Vizemeister im Kreis Inn/Salzach spielen zunächst am 3. und 6. Juni einen Teilnehmer an der Aufstiegsrunde aus. Der Sieger spielt am 9. und 13. Juni gegen den besten Zweiten aus dem Kreis Donau/Isar um einen freien Platz in der Bezirksliga.

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