Kirchanschöring – Der SV Kirchanschöring kämpft heute um den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga Bayern: Das Relegations-Hinspiel gegen den Viertliga-Viertletzten TSV Schwaben Augsburg (Retourmatch am Freitag um 18 Uhr im Rosenaustadion) beginnt um 19 Uhr in der EM-Group-Arena. Laut SVK-Spartenchef Simon Wadislohner sollen die Zuschauer, die keine Gegenstände wie Rucksäcke oder Taschen mitbringen dürfen, wegen des zu erwartenden Andrangs so früh wie möglich erscheinen. Denn: Sollten 2.500 Besucher da sein, werden die Stadiontore geschlossen. „Mehr Leute dürfen nicht rein“, betonte der Abteilungsleiter der Gelb-Schwarzen. Realistische Schätzungen bewegen sich ohnehin „nur“ zwischen 1.500 und 2.000 Fans.
„Wir werden alles tun um die Überraschung zu schaffen“, sagte Kirchanschörings Trainer Thomas Leberfinger, „auch wenn die Augsburger als sechstbeste Rückrunden-Mannschaft der Regionalliga ein extrem schwerer Gegner sind“. Die Generalprobe gelang den Rupertiwinklern mit einem 3:2-Sieg im (bedeutungslosen) Saisonfinale beim FC SF Schwaig, dessen Coach „Wiggerl“ Donbeck von einem „super Bayernliga-Spiel“ sprach. Beim TSV Schwaben ist mit Offensivmann Achitpol Keereerom auch ein Ex-Rosenheimer am Ball. Der 24-jährige Thailänder war am vergangenen Sonntag noch zu Gast in der BR-Fernsehsendung „Blickpunkt Sport“, wo er für den „Bayern-Treffer des Monats“ März geehrt wurde.
Während also der eine Inn/Salzach-Klub der Bayernliga noch im Einsatz ist, darf der andere schon die Füße hochlegen und die Sommerpause genießen. Der SV Erlbach schloss die Runde nach dem jüngsten 2:0 beim FC Pipinsried – mit dem man die Gastgeber überholte – als Tabellenfünfter ab. Die Matchwinner waren zweifellos Torwart Jonas Eschler, der kurz vor der Pause einen Strafstoß von Nico Karger parierte, sowie die beiden Torschützen Levin Ramstetter und Simon Hefter. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu viele einfache Ballverluste geleistet, Pipinsried hat sehr gut und gefährlich nach vorne gespielt“, analysierte Erlbachs Trainer Lukas Lechner. „Da dürfen wir uns bei unserem Goalie bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind.“ Nach dem Seitenwechsel habe seine Truppe die Zwischenräume wieder besser besetzt „und viel mehr Ruhe am Ball gehabt“.
Auf das Erlbacher Auftreten in der neuen Saison darf man schon jetzt gespannt sein – vor allem wegen der namhaften Verstärkungen wie etwa Christoph Schulz (SV Wacker Burghausen) oder Thomas Winklbauer (SpVgg Bayreuth).cs