Rosenheim debütiert bei deutscher Meisterschaft

von Redaktion

Kajak Klub im Kanu-Marathon mit dabei

Rheine/Rosenheim – Mit einem beeindruckenden Auftritt feierte der Kajak Klub Rosenheim (KKR) seine Premiere bei den offenen deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon. Deutschlands Kanu-Marathonpaddler hatten sich auf der Ems im nordrhein-westfälischen Rheine gemessen. Aufgrund einer Überschneidung mit einem Weltcup-Rennen waren die deutschen Spitzenfahrer nicht vollständig anwesend. Dafür standen Paddlerinnen und Paddler aus Holland, Norwegen und der Ukraine mit am Start – und erstmals eine Delegation aus Rosenheim.

Möglich wurde die Teilnahme durch die neu gegründete Abteilung Kanu-Marathon/Surfski im KKR. Für Sportwart Dirk Lux war es ein besonderer Moment: „Das ist für uns ein wichtiger Schritt. Wir wollen den Kanu-Marathon langfristig im Verein etablieren – nicht nur bei den ,Masters‘, sondern insbesondere auch im Nachwuchsbereich.“

Kanu-Marathon unterscheidet sich dabei deutlich von anderen Kajakdisziplinen. Neben dem reinen Paddeln über viele Kilometer müssen die Athleten mehrere sogenannte Portagen meistern – Landabschnitte von je rund 150 Metern Länge, auf denen das Boot zu schultern oder zu tragen ist und die im Laufschritt zurückgelegt werden müssen. Kenterungen und Stürze sorgen regelmäßig für dramatische Wendungen.

Sportlich konnten sich die Rosenheimer trotz starker Konkurrenz behaupten. In der Altersklasse der 55- bis 60-Jährigen „Masters E“ holte David Hitchcock im Kajak-Einer den zweiten Platz. Vereinsvorstand Georg Eutermoser wurde bei den „Masters C“ Fünfter. Darüber hinaus überzeugte das Rosenheimer Duo auch im Kajak-Zweier mit einer starken Vorstellung.re

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