WM-Quali gelungen

von Redaktion

Rosenheimer Kanuten setzen ein Ausrufezeichen in Österreich

Unken – Bei besten Wetterbedingungen hat in Unken an der Saalach der Qualifikationswettkampf für die WM- und Weltcup-Teams im Wildwasserrennsport stattgefunden. Trotz des niedrigen Wasserstands verlangte die Strecke den Athletinnen und Athleten alles ab. Zwar fehlte das wuchtige Wildwasser, dafür musste umso präziser und sauberer gefahren werden, um die schnellste Linie auf Strecke zu treffen.

Der Wettkampf bestand aus vier Rennen an zwei Tagen, jeweils ein Sprint- und ein Classic-Rennen pro Tag. Für die Qualifikation wurden die besten Ergebnisse aus beiden Disziplinen sowie eine Allrounderwertung herangezogen, die besonders für die Nominierung zu den Weltcups im Juni (Ungarn, Bratislava, Mezzana) entscheidend war. Die Kombination aus explosiven Sprints am Vormittag und einem 5,5 km langen Classic-Rennen am Nachmittag stellte eine besondere körperliche und mentale Herausforderung dar.

Maria Weber und Christina Massini belegten im Sprint die Plätze zwei und drei, Lisa Weber wurde Fünfte. Bei den Herren erreichte Christopher Massini Rang vier. Im Classic-Rennen fuhr Lisa Weber auf Platz vier, Maria Weber wurde Fünfte. Christina Massini verlor nach einer Kollision mit einem Stein wertvolle Zeit, während Christopher Massini als Siebter seine Vielseitigkeit bewies.

Christina Massini gewann den Sprint, Maria Weber wurde Vierte und Lisa Weber Fünfte. Christopher Massini erreichte ebenfalls Platz fünf. Im abschließenden Classic-Rennen belegte Lisa Weber erneut Platz vier und empfahl sich als starke Allrounderin. Maria Weber steigerte sich und landete direkt dahinter. Christopher Massini bestätigte mit einem weiteren siebten Platz seine konstante Leistung.

Besonders spannend verlief die Qualifikation um das WM-Ticket für die Sprintspezialistin zwischen Maria Weber und Christina Massini. Mit nur 0,5 Sekunden Vorsprung sicherte sich Christina Massini die direkte Qualifikation. Da sie ihre Teilnahme an der WM in Banja Luka jedoch krankheitsbedingt absagen musste, rückt Maria Weber nachträglich ins Team nach. Durch die konstant starken Leistungen in beiden Disziplinen präsentierte sich das gesamte Rosenheimer Team als starke Allround-Mannschaft und empfahl sich für die anstehenden Weltcups. wet

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