Erfolg von Garcia bei „Rund um Köln“

von Redaktion

Rennradteam Max Solar aus Traunstein präsentierte sich stark und mischte vorne mit

Köln – Das MaxSolar Raymon Radsport-Team aus dem Chiemgau ist beim Profirennen „Rund um Köln“ an den Start gegangen. Beim von der UCI kategorisierten Rennen Klasse 1.1., bei dem vier World-Tour-Teams mit dabei waren, konnten die Chiemgauer ihr Können unter Beweis stellen. Hinzu kamen vier Pro-Tour-Teams sowie 13 Kontinental-Teams und die deutsche Nationalmannschaft.

Die Chiemgauer gingen in Bestbesetzung Garcia, McNabb, Eland, Raymond, Münzer, Martin und Scheitinger an den Start. Die Taktik war, in die Gruppe des Tages zu kommen. Auf den 190 km im Bergischen Land mussten fünf Bergwertungen und drei Sprintwertungen ausgefahren werden. Bereits nach einigen Kilometern bildete sich eine fünf Mann starke Ausreißergruppe, in der auch Luca Martin vertreten war. Im Feld war das Tempo aber sehr hoch. So hatte die Gruppe maximal 30 Sekunden Vorsprung und nach 30 Kilometern wurde die Gruppe gestellt. Kurz danach bildete sich die nächste Spitzengruppe – hier war die Chieminger Truppe nicht vertreten.

Als es dann zurück Richtung Köln ging, wurden die Ausreißer gestellt und schnell lösten sich drei World-Tour-Fahrer. Ein erstes Hauptfeld mit rund 50 Fahrern, darunter die MaxSolar-Fahrer Garcia und McNabb, blieben dran. Das zweite Hauptfeld mit Eland, Münzer und Scheitinger verlor immer mehr Zeit auf die erste Gruppe. Die drei Spitzenreiter konnten ihren Vorsprung bis ins Ziel halten. Mit Platz 31 konnte Jose Maria Garcia seine gute Form der letzten Wochen unter Beweis stellen. Mit Platz 86 von Luca Martin, 90 (McNabb), 96 (Eland), 97 (Scheitinger) im zweiten Hauptfeld war Teamchef Heinz Kargl zufrieden.

„Unser Team konnte mit Luca die erste Spitzengruppe besetzen, das war schon mal stark. Bei der zweiten Spitzengruppe wollten wir auch dabei sein, da konnte keiner der Jungs in dem Moment mitfahren“, so der Teamchef. „Mit Garcia hatten wir in der ersten Gruppe zumindest einen Fahrer. Wir konnten mit fünf Fahrern das Rennen beenden“, hob Kargl hervor. Der Teamchef blickt voraus: „Wir werden eine kleine Pause einlegen, damit sich die Fahrer erholen können.“re

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