Augsburg – Es hat nicht sollen sein: Der SV Kirchanschöring hat am Freitagabend den Aufstieg in die Regionalliga Bayern verpasst. Drei Tage nach dem 2:3 daheim gegen den TSV Schwaben Augsburg verloren die Rupertiwinkler trotz toller Fan-Unterstützung und großartigen Kampfs auch das Relegations-Rückspiel im Rosenaustadion mit 1:2. Die Schwabenritter bleiben somit viert-, der SVK fünftklassig. Sagenhaft dennoch die Fan-Unterstützung der Gelb-Schwarzen im Rosenaustadion, das mit 1.179 Zuschauern nicht so gut besucht war wie die EM-Group-Arena (knapp 2.000).
„Wir haben ein Riesenspiel gemacht, den Augsburgern einen Riesenfight geliefert“, sagte der Sportliche Leiter des SVK, Sven Vetter, „darauf können wir richtig stolz sein, wie schon auf die gesamte Saison.“
Verletzungsbedingt mussten die Gelb-Schwarzen kurzfristig ohne Christoph Dinkelbach und David Lobendank auskommen. Trotzdem durfte gleich gejubelt werden: Mit dem ersten Angriff setzte sich David Rosenstatter rechts durch, legte zurück auf Manuel Omelanowsky. Der SVK-Kapitän bediente Dominik Auerhammer, der die Kugel ins lange Eck schoss – 1:0 für den Außenseiter (2.).
Die Schwabenritter kamen mit einem ersten Schuss durch Maximilian Heiß daher, der drüber flog – Keeper Egon Weber brauchte nicht einzugreifen (13.). Bei einem Flachschuss von Marc Sodji war der Gäste-Goalie auf dem Posten (21.). Zu allem Verletzungspech musste dann auch noch Omelanowsky vom Feld. Der Ausgleich der Fuggerstädter folgte nach einem flachen Ball von links – Heiß hielt den Fuß zum 1:1 hin (35.).
Die erste Chance in Hälfte zwei hatte Augsburg: Nach Flanke von Lukas Ramser verpasste Benedikt Krug das Leder (50.). Dem SVK gelangen zwischendurch immer wieder Gegenstöße. Gegen Ende steuerte Mark Radoki auf Weber zu – der einmal mehr klären konnte (89.). Mit dem Mut der Verzweiflung probierten es die Schützlinge von SVK-Trainer Thomas Leberfinger mit langen Bällen, kamen jedoch zu keinem Abschluss mehr. Den Schlusspunkt setzte der Regionalligist mit einem Konter – Marco Luburic und Radoki eilten auf Weber zu, ehe Radoki zum 2:1-Endstand einschob (90. + 5).cs