Der Golfclub Ruhpolding mit Präsident Herbert Fritzenwenger und „Vize“ Frank Saeger rüstet zu einem großen Event. Heute, Freitag, (Training) und morgen, Samstag, (Wettkampf) findet auf dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz in Ruhpolding „The Peak of European Long Drive Games“ statt. „Es ist ein ganz besonderes Highlight auf unserer Anlage, es lohnt sich, vorbeizuschauen und zu beobachten, wer die Bälle mit dem Driver am weitesten schlägt“, sagt Fritzenwenger und weist darauf hin, dass die europäische Elite bereits heute im Rahmen eines freien Trainings abschlägt.
Das Spektakel spielt sich ausschließlich auf Bahn 15 ab, direkt vor der Gastronomie Häusler. Bahn 15 ist landschaftlich und spielerisch eines der absoluten Highlights der Ruhpoldinger Anlage. Der Abschlag befindet sich oben am Hang, von wo aus man einen weiten Panoramablick genießt. Der Golfball fliegt dann hinab ins Tal, wobei absolute Präzision gefordert ist. Profis und Amateure werden weniger den Blick auf das Sonntagshorn und den Rauschberg genießen, für sie heißt Golfsport am Samstag und Sonntag Wettkampfsport.
Gespielt wird in der Amateur-Division, die am Samstag um 9 Uhr beginnt, danach kommen die Damen und schließlich ab 10.45 Uhr die Profis. Am Samstagnachmittag eröffnen die Olympia-Stars mit einem Show-Match um 14 Uhr. Hier können Zuschauer die heimischen Biathlon-Stars hautnah erleben. Es treten an: Ricco Gross, Peter Angerer, Michael Greis und Fritz Fischer. Gross (55) ist vierfacher Olympiasieger und neunfacher Weltmeister mit 33 Weltcupsiegen, Angerer (66) war Olympiasieger 1984 in Sarajewo über 20 km Einzel und hat insgesamt fünf WM-Medaillen geholt, Greis (49) war dreifacher Olympiasieger 2006 in Turin und hat dazu zwölf WM-Medaillen erobert, Fischer (69) war Staffel-Olympiasieger 1992 in Albertville, holte drei Olympische und sieben WM-Medaillen.
Heute Nachmittag ab 15 Uhr sind schon alle da, es gibt beim Training einen Vorgeschmack auf den Wettkampftag tags darauf. Ab 17 Uhr heißt es dann Meet & Greet: Fans und Athleten treffen sich ganz ohne Barrieren, direkt und persönlich. „Eine solche Nähe zu Weltklasse-Athleten ist selten, man sollte die Gelegenheit nutzen“, sagt Fritzenwenger. Eng getaktet ist das Programm dann am Samstag, wenn es um die Meisterehren geht. kk