Kiefersfelden – Der Wasserskiclub Kiefersfelden Rosenheim (WSCKR) ist mit einem tollen Auerbräu Cup 2026 in die noch junge Saison gestartet. Diesmal waren es in erster Linie die U15- sowie die U19-Klasse, die das Hauptfeld des Starterfeldes bildeten. Herausragend war jedoch wieder einmal Kay Strohmeyer, der in allen drei Disziplinen hervorragend fuhr und teilweise Weltklasse-Leistungen aufs Wasser zauberte. Die Gesamtwertung gewannen Elizaveta Dobjevitch und Kay Strohmeyer.
Des Weiteren gab es noch einen weiteren Höhepunkt: Axel Müller, der in den 70er- und 80er-Jahren die Szene beherrschte, wurde in die „Hall of Fame“ aufgenommen und erhielt hierzu eine Ehrung durch den Weltverband IWWF.
Zunächst stand die Disziplin Trick Ski auf dem Programm. Valeo Moehrke setzte sich mit guten 1760 Punkten zwischen die beiden Herrmann-Brüder Logan und Hagen aus Schloss Dankern und wurde Zweiter. Marinus Roth, Korbinian Stuffer Maxi Scheucher und Noa Döring hatten zum Teil ihren ersten internationalen Wettkampfauftritt und fuhren gute Leistungen. Bei den Damen mussten sich Marie Hinke, Natalie Baranski und Franziska Burgass der Friedbergerin Frieda Ginting geschlagen geben, die mit tollen 2530 Punkten den Sieg einfuhr.
Auch in der U19 kam der Sieger aus dem benachbarten Friedberg. Jakob Huber, Fynn Strohmeyer und Anuk Pilgram sowie Virgil Funk landeten auf den Plätzen. In der Klasse U19 und in der offenen Klasse ließen sich Alina Bühl, Kay Strohmeyer mit der Tagesbestleistung von 6.080 Punkten und Puck Elsendoorn mit 3.080 Punkten den Sieg nicht nehmen. „Leider sind wir dieses Jahr im Trickski noch nicht da, wo wir gerne wären. Das Fehlen unseres Headcoches Juri Ryktser macht sich an allen Ecken und Enden bemerkbar. Gerade im Trickski fehlt er uns sehr. Wir hoffen, dass die Botschaft in Minsk ihm jetzt schnell die Freigabe zur Einreise erteilt“, so ein sichtlich frustrierter erster Vorstand Thomas Bauer.
Dennoch geht die Jugendarbeit erfolgreich weiter. Mit Mali Michalke, Franziska Burgass Marinus Roth Maximilian Scheucher, Korbinian Stuffer hatte der WSC gleich fünf neue internationale Wettkampfeinsteiger, die alle ihre Trainingsleistungen bestätigten. Nathalie Baranski und Marie Hinke landeten im Slalom sogar auf dem Podest. Im Slalom der männlichen U15 gab es dann einen Doppelsieg der oberbayerischen Bojenjäger. Noa Döring siegte vor Valeo Moehrke, der auch das Springen und die Gesamtwertung gewann.
Im Slalom der offenen Klasse gingen Kay Strohmeyer und Jana Meier als Top-Favoriten an den Start. Beide fuhren konstant sicher ihre Leistungen herunter und gewannen die offene Klasse. Kay Strohmeyer setzte mit einer halben Boje am 10,25 Meter kurzen Seil eine Weltklasse-Leistung in den Hödenauer See.
Das Schiedsgericht war dieses Jahr international vertreten. Mit Elena Kunert, Nigel Talamo und Maoz Tal waren hochrangige Vertreter des IWWF in Kiefersfelden, die mit dem Verantwortlichen des WSCKR über geplante Regeländerungen diskutierten. „Im Moment sieht es für unseren Sport ganz gut aus, dass wir im Sommer 2029 an den World Games teilnehmen können. Das wäre der erste große Schritt in Richtung Olympia 2032 in Australien“, so Thomas Bauer, Vorstand des WSCKR.
Alina Bühl und Laia Widschwendter fuhren einen Doppelsieg im Slalom der U19 ein. „Im Slalom und Springen können wir das Fehlen von Juri Ryktser einigermaßen kompensieren. Allerdings können wir im Moment unsere Leistungen nur kompensieren“, so Kay Strohmeyer nach dem Sieg in seiner Paradedisziplin.
Das Springen war dann wieder eine Erfolgsgeschichte. Valeo Moehrke, Alina Bühl, Fynn Strohmeyer und Kay Strohmeyer gewannen ihr Rennen. Gerade Fynn Strohmeyer und Alina Bühl sorgten mit technisch sauberen Sprüngen und einer Weite von 46,00 sowie 33,10 Metern für Aufsehen.re