Ausrufezeichen im neuen Auto

von Redaktion

Duo Wittenbeck/Kugler überzeugt

Eindhoven – Mit der ELE Rally ist der ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in eine völlig neue Ära gestartet. Und Pilot Johannes Wittenbeck von der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim sowie Maximilian Kugler waren mittendrin im Geschehen. Für das Duo, das für Häusler Automobile und das ADAC Team Südbayern an den Start ging, war es zugleich das Debüt im brandneuen Opel Mokka GSE Rally, der zweiten Generation des elektrischen Rallyefahrzeugs. Zusätzlich bot die Rallye zum Auftakt ein extrem stark besetztes Feld mit 16 Teams aus neun Nationen, darunter zahlreiche Fahrer aus der Rallye-Europameisterschaft (ERC).

Für Wittenbeck und Kugler war es das schnellste Auto, das sie bislang im Wettbewerb bewegen durften. Allerdings fehlte vor dem Start jede Testmöglichkeit. Bei der ELE Rally gibt es traditionell kein freies Training. Entsprechend musste sich das Team direkt auf der ersten Wertungsprüfung in den neuen Mokka einarbeiten. „Wir haben uns nach den ersten drei Kilometern sofort zurechtgefunden, obwohl die Beschleunigung schon beeindruckend war und für uns etwas komplett Neues“, so Wittenbeck. Ein besonderes Highlight folgte in der Nacht, als das Duo auf der dritten Wertungsprüfung die viertbeste Zeit einfuhr. Nach dem ersten Tag lag das Team auf dem zehnten Gesamtrang. Der zweite Tag entwickelte sich zu einem konstanten Auftritt. Das Duo hielt Schlagdistanz zur Spitze und konnte den siebten Gesamtrang absichern. Ein Ausrufezeichen gab es auf dem Stadtkurs, hier fuhren Wittenbeck und Kugler die zweitschnellste Zeit.

Letztlich beendete das Duo den Saisonauftakt auf dem siebten Gesamtrang mit einem Rückstand von +2:03.2 Minuten auf die Sieger. Für Kugler geht die Saison nun mit einem neuen Kapitel weiter: Er startet künftig an der Seite des Österreichers Christian Luif im ADAC Opel GSE Rally Cup. aw

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