Erst Tor, dann Gelb-Rot

von Redaktion

Ramerberg/Rott steigt in Kreisklasse auf

Ostermünchen – Erst der bittere letzte Spieltag, dann der große Jubel in der Relegation: Die SG Ramerberg/Rott hat den Aufstieg in die Fußball-Kreisklasse doch noch perfekt gemacht. Nach dem knapp verpassten direkten Sprung nach oben gewann die Mannschaft ihr Relegationsduell gegen den SC Höhenrain mit 2:0.

Die Grundlage für den Sieg legte Ramerberg/Rott bereits in der ersten Halbzeit. Die SG war von Beginn an griffiger, gewann viele Zweikämpfe und ließ Höhenrain kaum zur Entfaltung kommen. Bereits in der zehnten Minute fiel das 1:0: Lorenz Hifinger traf nach einer einstudierten Eckballvariante zur frühen Führung. Höhenrain fand in der ersten Halbzeit kaum Mittel, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Die SG dagegen nutzte ihre Phasen konsequent. In der 32. Minute erhöhte Jonas Braunersreuther auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch einmal brenzlig: Lorenz Hifinger sah Gelb-Rot. Ausgerechnet der Torschütze, ausgerechnet einer der Brüder, ausgerechnet in diesem Relegations-Kracher. „Da ist draußen die Puste gegangen“, sagte Hifinger über die Schlussphase. Doch die SG konnte sich auf ihre Defensive verlassen. „Unser Keeper, die drei hinten – überragend“, lobte der Ramerberger.

Die Geschichte dieses Spiels schrieb vor allem eine Familie mit: die Hifinger-Brüder. Lorenz Hifinger erzielte früh das wichtige 1:0, sah später Gelb-Rot und musste in der entscheidenden Schlussphase von draußen zusehen. Ein Szenario, das bei den Brüdern fast schon nach einem kleinen Fluch klang, da Simon, Kapitän und großer Bruder von Lorenz, im Spiel gegen den SV Forsting-Pfaffing vor einigen Wochen selbst Gelb-rot sah. Diesmal aber hielt die SG dem Druck stand – und machte aus dem vermeintlichen Hifinger-Fluch ein Aufstiegsmärchen.bsc

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