Ein Aufstiegsgeschenk zum Karriereende

von Redaktion

Altmann schießt Vogtareuth in Kreisklasse

Raubling – Im Nachsitzen hat der SV Vogtareuth doch noch den Aufstieg in die Fußball-Kreisklasse geschafft. Nachdem die Mannschaft von Trainer Tobias Aicher am letzten Spieltag der A-Klasse 2 durch eine 0:3-Niederlage gegen die SG Frasdorf/Söllhuben auf den Relegationsrang abgerutscht war, gewann sie das Relegationsspiel gegen den WSV Samerberg im Raublinger Inntalstadion mit 3:1 (2:1). Die Mannschaft von Trainer Franz Kaindl blieb somit nur eine Saison in der Kreisklasse und muss den bitteren Gang in die A-Klasse antreten.

Vor 646 Zuschauern hatte der SV Vogtareuth bereits in der ersten Halbzeit das Heft in der Hand und war die zielstrebigere Mannschaft. Erstmals zahlten sich die Bemühungen in der 39. Spielminute aus, als Michael Altmann seine Farben mit 1:0 in Front brachte. Nach einem Konter war Niklas Mayer auf dem linken Flügel auf und davon und spielte vor dem herauseilenden WSV-Keeper Jakob Spöck uneigennützig einen Querpass, den Altmann veredelte. Vier Minuten später war es dann Simon Eichberger, der in ähnlicher Situation den zweiten Treffer markierte. Wieder war die rechte Abwehrseite des WSV Samerberg unsortiert. In der Nachspielzeit gab der Kreisklassist sein erstes Lebenszeichen und verkürzte durch Michael Stuffer zum 1:2-Halbzeitstand.

Den Aufwind bei Samerberg merkte man im ersten Teil der zweiten Halbzeit, außer bei Standards blieb die Offensive allerdings stumpf. Der A-Klassist aus Vogtareuth spielte schnörkellos und war durch Altmann stets gefährlich, der dann auch in der 72. Minute vom rechten Strafraumeck zum 3:1 traf. Samerberg, durch Verletzungsausfälle ohnehin geschwächt, hatte nichts mehr entgegenzusetzen. „Schöner kann es gar nicht laufen, in meinem letzten Spiel für den SVS in die Kreisklasse aufzusteigen“, fasste ein freudetrunkener Michael Altmann zusammen. ru

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