Inzell – Vom 11. bis 14. Juni finden im Soccerpark Inzell zum zweiten Mal nach 2019 die deutschen Meisterschaften im Fußballgolf statt. 185 Jugendliche, Damen, Herren und Senioren (Ü55) haben gemeldet, es geht um Titel in Einzel und Doppel (Zweier-Teams), außerdem um Mannschaftstitel. Wer sind die Favoriten und welche Chancen haben die heimischen Vertreter, immerhin 20 an der Zahl? Hier ein Überblick:
Herren: Am Start ist alles, was Rang und Namen hat in der deutschen Fußballgolf-Szene, alle Top-25-Spieler der nationalen Rangliste mischen mit. Titelverteidiger ist Deutschlands Nummer eins Dennis Faber (FGV Dortmund), Vizeweltmeister in diesem Jahr. Hoch eingeschätzt wird auch Robin Taubenberger aus Rehling/ Augsburg, der als Wunderknabe gilt, wurde er doch im letzten Jahr mit 18 Jahren Weltmeister. Mitfavorit ist auch der amtierende Weltmeister David Demmel aus Dortmund. Am Abschlag stehen weiter der siebenfache deutsche Meister Alex Kober (Dirmstein) und der zweifache deutsche Meister Thomas Beißel (Rhein-Neckar). Die größten heimischen Hoffnungen sind Engelbert und Manfred Scheurl aus Inzell, die natürlich ihren Heimvorteil nutzen wollen. Engelbert Scheurl ist die aktuelle Nummer elf der deutschen Rangliste, Manfred Scheurl steht auf 25. Zu beachten ist auch Jan Herold aus Anger, Nummer 18 im nationalen Ranking. Ein gewichtiges Wörtchen mitreden will auch Johannes Huber aus Ruhpolding, Nummer 12 der deutschen Rangliste. Aber auch Dennis Kracker aus Inzell kennt den Platz bestens, hat hier so oft gespielt, wie kaum ein anderer. Weitere heimische Hoffnungen: Daniel Böhr und Manfred Huber (beide Inzell), Wolfgang Dengel (Petting), Tiberio Paragona und Thomas Lestak (beide Altenmarkt/Alz) und Rudi Päckert (Traunstein).
Frauen: Hier gilt Andrea Weidenegger als die große Favoritin. Die 30-Jährige aus Mühldorf ist Deutschlands Nummer eins im Ranking, war 2025 Weltmeisterin und heuer Vize-Weltmeisterin. Schärfste Konkurrentinnen sind Laura Rolli, fünffache deutsche Meisterin und Vize-Weltmeisterin des Vorjahres, sowie Franziska Knein, amtierende deutsche Meisterin und aktuelle Weltmeisterin. Hinzu kommt Sarah Tiemann, die aktuelle deutsche Doppelmeisterin. Aus der Region möchte Julia Huber aus Ruhpolding eine gute Rolle spielen. Sie kennt den Platz in Inzell in- und auswendig.
Senioren: Spannung ist auch bei den Herren 55 angesagt. Auch hier sind die besten 20 aus Deutschland am Start. Alex Kober ist hier neu dabei, war siebenmal deutscher Meister und dreimal Weltmeister. Schärfste Rivalen sind Stefan Taubenberger (Rehling/Augsburg), der Seniorenmeister von 2024, Hans Niedermeier (Egglkofen) und Peter Klaiber (Augsburg). Aber auch zwei heimische Vertreter müssen besonders beachtet werden, Andi Barmbichler aus Waging und Rudi Tschoner aus Otting. Barmbichler hat vor seiner Haustüre im Strandcamping Waging eine Fußballgolf-Anlage und Tschoner arbeitet gelegentlich auf dieser. Mit dabei ist auch der Wahl-Waginger Dieter Eckstein, ehemaliger Fußball-Nationalspieler und Kultfußballer des 1. FC Nürnberg, sowie Gerhard Weber aus Freilassing und Dieter Achtnichts aus Buchbach. Bei den Seniorinnen 55 gelten die bisherigen Meisterinnen Petra Schött (Dortmund) und Helmine Klaiber (Bayerischer FGV) als die größten Favoritinnen.
Jugend: Hier kommen die Besten allesamt von weit her, heimische Hoffnungen sind nicht in Sicht. Zu den Favoriten gehören Felix Zimmermann und Tamino Hadji, beide von FGC Rhein-Neckar, sowie Malin Hoffmann, Ole Benedikt Hoffmann und Konstantin Sohn, alle von der FSG Detmold. Dazu kommt Paul Zahn aus Dirmstein. Bei den Mädchen werden Alina Keilwerth vom Bayerischen Golfverein und Chiara Meyer aus Dirmstein am höchsten eingeschätzt.
Zeitplan: Mittwoch, 10. Juni: freies Training für alle Teilnehmer; Donnerstag, 11. Juni: deutsche Vereinsmeisterschaft; Freitag, 12. Juni: Titelkämpfe im Doppel; Samstag, 13. Juni: deutsche Meisterschaft für alle im Einzel, ebenso am Sonntag, 14. Juni. kk