Mit Judo-Olympiasiegern auf der Matte

von Redaktion

Wettkampfgruppe der KG Aibling-Grafing im Trainingslager in Italien

Rom – Die Judo-Wettkampfgruppe der KG Aibling-Grafing ist zum internationalen FIJLKAM-Trainingslager nach Lido di Ostia bei Rom gereist. Neun Männer und zwei Frauen machten sich unter Betreuung von Trainer Florian Speigel auf den Weg an die italienische Mittelmeerküste: Philipp Ampletzer, Lukas Bauer, Robert Buendowski, Stefan Holzmaier, Kilian Daller, Maximilian Osterloher, Moritz Schmidtke, Ian Störmer, Lukas Wiedemann, Sarah Filgertshofer und Esther Hanus.

Auf dem Plan standen täglich zwei Einheiten von je zwei Stunden, vormittags und am späten Nachmittag. Das Programm wechselte zwischen den beiden Judo-Disziplinen Ne-Waza (Bodenkampf) und Tachi-Waza (Standkampf). Trotz Außentemperaturen von bis zu 30 Grad konnte dank klimatisierter Halle durchgehend hochintensiv gearbeitet werden. Die Trainingspartner kamen aus insgesamt zwölf Nationen: Aserbaidschan, Belgien, Bulgarien, China, Israel, Italien, Kosovo, Kroatien, Portugal, Schweden, der Schweiz und der Ukraine. Mit elf Athletinnen und Athleten zählte die KG Aibling-Grafing dabei zu den größten angereisten Delegationen – Platz fünf in der Teilnehmerliste; nur die Nationalauswahlen aus Aserbaidschan, Belgien, China und Israel sowie der Gastgeber Italien waren mit noch größeren Aufgeboten vertreten.

Besonders prägend war für die Gruppe die Möglichkeit, mit Top-Judoka der absoluten Weltspitze auf der Matte zu stehen: Bei den Männern unter anderem mit den aserbaidschanischen Olympiasiegern Hidayat Heydarov (-73 kg) und Zelym Kotsoiev (-100 kg) sowie dem italienischen Olympiasieger von Rio 2016, Fabio Basile. Bei den Frauen standen unter anderem Weltmeisterin Odette Giuffrida (Italien) und Olympiasiegerin Distria Krasniqi (Kosovo) auf der Matte.

Am trainingsfreien Nachmittag stand statt einer dritten Einheit ein Ausflug in die „ewige Stadt“ auf dem Programm. Den Circus Maximus, das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und das Pantheon ließ sich die Gruppe nicht entgehen, bevor der Tag im belebten Trastevere-Viertel mit Pasta beim gemeinsamen Abendessen ausklang.

„Solche Trainingslager bieten unseren Athletinnen und Athleten Erfahrungen, die zu Hause im normalen Trainingsalltag so nicht zu bekommen sind“, erklärt Trainer Florian Speigel nach der Rückkehr. „Die Konfrontation mit unterschiedlichen Kampfstilen, mit anderen Sprachen auf der Matte und vor allem mit Judoka auf höchstem internationalem Niveau – diese Eindrücke werden die Athletinnen und Athleten sicherlich weiterbringen.“re

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