Rosenheim – Die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim befinden sich derzeit in der Sommerpause, doch der OVB-Podcast „Hart gecheckt“ macht auch in der warmen Jahreszeit keine Pause. Die Sportredakteure Thomas Neumeier und Marko Aleksic begrüßen in der 105. Ausgabe eine echte Rosenheimer Eishockey-Legende: Ernst Höfner. Der frühere Nationaltrainer spricht über…
…den Rückzug aus der DEL: „Wir wussten damals, dass wir in der 2. Liga wieder anfangen würden, wussten aber nicht, wie gut wir sein werden. Augsburg spielte zu dieser Zeit ebenfalls in der 2. Liga. Mit unserer jungen Mannschaft war vieles ungewiss – das war schon mit einem gewissen Risiko verbunden.“
…seine Zeit als Nationaltrainer beim DEB: „Natürlich holt man als Nationaltrainer immer die besten Spieler. Gleichzeitig muss man aber auch schauen, wo diese Spieler herkommen und wie wir es schaffen, mehr gute Spieler auszubilden. Wir hatten die Spieler oft nur für eine oder zwei Wochen zur Verfügung und sollten in dieser Zeit das Maximum aus ihnen herausholen. Die entscheidende Frage war jedoch: Wie können wir dafür sorgen, dass sie sich über das gesamte Jahr hinweg weiterentwickeln?“
…die Nachwuchsentwicklung im Eishockey: „Als Bundestrainer kann ich nur mit den Spielern arbeiten, die zuvor von den Vereinstrainern ausgebildet wurden. Deshalb haben wir gesagt: Wir müssen enger mit den Vereinstrainern zusammenarbeiten. Im Eishockey sitzen wir alle im selben Boot. Wenn wir zusammen arbeiten, bekommen wir am Ende bessere Spieler heraus. Genau das ist auch meine Leidenschaft: Bedingungen zu schaffen, die jungen Spielern bessere Chancen eröffnen, den Sprung in den Seniorenbereich zu schaffen.“
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