Namhafte Neuverpflichtung in Doppelfunktion

von Redaktion

Johannes Lindner ist neuer spielender Co-Trainer beim Kreisligisten TSV Bad Endorf

Bad Endorf – Im Kurort darf man sich über einen absoluten „Königstransfer“ freuen. Mit Johannes Lindner verpflichtet der Fußball-Kreisligist TSV Bad Endorf einen erfahrenen Landes- und Bayernligaspieler. Der 32-Jährige wird zukünftig den Neu-Coach Matthias Schmid an seiner Seite unterstützen und den Mitspielern auf dem Feld mit seiner Erfahrung weiterhelfen.

Krönend mit der Rückkehr in die Bayernliga, verlässt Lindner den TSV 1880 Wasserburg und schnürt seine Fußballschuhe zukünftig für den Kurortverein. Im Dezember 2025 hatte Lindner den Entschluss gefasst, den Aufwand ab Sommer 2026, aufgrund privater und beruflicher Veränderungen, zu verringern. In einer körperlich ausgezeichneten Verfassung und im fußballerisch besten Alter denkt er jedoch nicht daran, die aktive Laufbahn zu beenden. „Für mich macht es unter diesen Umständen noch keinen Sinn, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Das Profil, welches ich an meine neue sportliche Herausforderung gestellt habe, hat sich mit Bad Endorf am meisten gedeckt. Der Verein hat sich immer wieder um meine Person bemüht – schön, dass es nun funktioniert hat“, so der Neuzugang.

Seine erste Trainerstation in dieser besonderen Konstellation – gemeinsam mit seinem Cousin (Trainer Matthias Schmid, Anm. d. Red.) – wollte er direkt ergreifen: „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und bin davon überzeugt, die kommende Saison erfolgreich und mit viel Spaß zu gestalten.“

Der sportliche Leiter des TSV, Alexander Neiser, freut sich über die Neuverpflichtung. Über mehrere Jahre war ein loser Kontakt gegeben, sodass man sich nie aus den Augen verlor. Nach der Verpflichtung des neuen Cheftrainers fiel schnell Lindners Name. In Bezug auf den erneuten Umbruch im Herrenbereich sieht Neiser ihn als zentrale Person für die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft. Er sei ein wichtiger Baustein, um die Spieler auf und neben dem Platz sowie auch den Verein weiterzuentwickeln. Die Förderung der talentierten, jungen Spieler und die Stärkung des Zusammenhalts traut er beiden definitiv zu: „Der Kontakt zueinander war immer da. Als wir uns mit Matthias einig waren und Johannes Name ein Thema war, konnten wir uns das natürlich sehr, sehr gut vorstellen. Als spielender Co-Trainer war er absolut unser Wunschkandidat. Ich bin sehr glücklich, dass er nun bei uns ist. Ich blicke mehr als positiv in die Zukunft.“re

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