Pech und Pannen in Oberösterreich

von Redaktion

MaxSolar Raymon konnte die Erwartungen nach Stürzen und Defekten nicht erfüllen

Linz – Das Chiemgauer MaxSolar Raymon Cycling Team hat bei der viertägigen Oberösterreich Rundfahrt trotz engagierter Auftritte seine Erwartungen nicht erfüllt. Laut Teamchef Kargl verhinderten Stürze, Defekte und hohes Renntempo vordere Platzierungen. Die Rundfahrt war mit 25 Teams, darunter die Devo-Teams von Visma, Bahrain und Soudal, stark besetzt. Auf der steilen ersten Etappe (4,3 km, Linz zum Pöstlingberg) stürzte Lachlan McNabb zur Halbzeit. Bester MaxSolar-Fahrer wurde Garcia (42.), gefolgt von Eland (50.), McNabb (83.), Roth (111.), Scheitinger (113.) und Münzer (116.). Den Tagessieg holte der Brasilianer Ribeiro Bravo (Soudal). Auf der zweiten Etappe (187 km, Eferding nach Reichersberg) erlitt Garcia am ersten Anstieg einen Vorderraddefekt. Wegen des hohen Tempos fielen rund 20 Fahrer zurück. Da eine Barrage die Teamfahrzeuge stoppte, konnte Garcia nicht im Windschatten aufschließen. Roth half ihm, schied aber wegen Zeitüberschreitung aus. Garcia erreichte das Hauptfeld nach 100 Kilometern. Den Sprint gewann der Brite Hobbs Henry (Visma) vor Page-Brown und Fortin (Hrinkov). Münzer stürzte auf Rang acht liegend und verpasste die Top-Ten. Die übrigen MaxSolar-Fahrer erreichten im schnellen Hauptfeld (45 km/h Schnitt) das Ziel. Die dritte Etappe (156 km, St. Florian nach Bad Schallerbach) bot hohes Tempo und ein welliges Profil mit zwei dreikilometrigen Anstiegen auf der Zielrunde. Garcia wurde 33., McNabb 77. Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Feuerstein (Vorarlberg) vor Hofer (Bahrain) und Boros Kasper.

Die Schlussetappe in Aigen-Schlägl umfasste 169 Kilometer und 3100 Höhenmeter. Wegen des Tempos der Devo-Teams setzte sich erst nach 60 Kilometern eine elfköpfige Spitzengruppe ab. Ihr Vorsprung von maximal fünf Minuten schmolz auf den beiden 19-Kilometer-Zielrunden, bis sie gestellt wurden. An der letzten Bergwertung attackierte der Pole Jackowiak Jan (Bahrain) und zerteilte das Feld. Im Zielsprint siegte Röber (Vorarlberg) vor dem Polen und dem Finnen Borremans Kasper. Garcia wurde als bester MaxSolar-Fahrer 28.

In der Gesamtwertung belegte Garcia Platz 27, McNabb 51, Eland 75 und Scheitinger 87. Nur 90 von 125 Fahrern beendeten die Rundfahrt. Teamchef Kargl resümierte, dass Münzers Sturz eine Top-Ten-Platzierung verhinderte und Garcias Aufholjagd viel Kraft kostete. Das Niveau war sehr hoch und das Team nicht frisch genug. Nun hofft man auf erfolgreiche Bundesliga-Rennen am 20. und 21. Juni.re

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