Triumph im Regen von Spa

von Redaktion

Reiterberger und Co. überragen beim Acht-Stunden-Rennen

Spa-Francorchamps – Um 21 Uhr waren in der Box des BMW Motorrad World Endurance Teams in Spa-Francorchamps alle Dämme gebrochen: umjubelter Sieg beim Heimspiel in der FIM Endurance World Championship (FIM EWC)!

Von der Poleposition aus waren der Trostberger Markus Reiterberger, Steven Odendaal und Michael van der Mark mit der #37 BMW M 1000 RR im Acht-Stunden-Rennen auf der Ardennen-Achterbahn nicht zu schlagen. Bei widrigen und wechselhaften Bedingungen spielten sie alle Stärken von Team, Bike und Fahrern aus und wurden mit dem Sieg belohnt. In der Weltmeisterschaftswertung sammelte das Team mit Poleposition und Sieg die maximale Punktzahl und verbesserte sich beim zweiten von vier Saisonrennen auf den dritten Rang.

Bereits im Qualifying zeigte das Werkstrio eine eindrucksvolle Leistung: Alle drei Fahrer waren die jeweils Schnellsten in ihrer Gruppe. So stand am Ende die dominant herausgefahrene Poleposition mit über einer halben Sekunde Vorsprung in den kombinierten Bestzeiten. Im Rennen selbst ließen Reiterberger, Odendaal und van der Mark keinen Zweifel aufkommen, dass die Zielsetzung Sieg mehr als realistisch ist. In der Anfangsphase gaben sie zwar kurzzeitig die Führung ab, doch schon bald standen sie fest auf dem ersten Platz der Ergebnisliste. Bei stetigem Wechsel aus einsetzendem Regen und abtrocknender Strecke traf das Team immer wieder die richtigen Strategie-Entscheidungen. Der Lohn für die perfekte Arbeit: der zweite Heimsieg in Spa-Francorchamps.

„Unser zweiter Sieg in Spa, erst im 24-Stunden-Rennen und nun in den acht Stunden. Nach den nicht so tollen Ergebnissen in Le Castellet und Le Mans haben wir alle hart weitergearbeitet. Das Team und BMW haben ein super Bike auf die Beine gestellt. Wir haben ja in Le Mans schon gesehen, dass wir uns im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal deutlich gesteigert haben. Und wir sind hier angekommen und waren von Anfang an unheimlich schnell, bei allen Bedingungen. Doch wir waren nicht nur auf der Strecke gut, sondern auch neben der Strecke. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht und das Regenradar auch im Auge behalten. Es hatte sehr viel mit Taktik zu tun, und deswegen bin ich dem kompletten Team, BMW und allen, die da mitgewirkt haben, sehr dankbar. Und wir werden so weiter pushen – ich kann es kaum erwarten, nach Suzuka zu kommen“, resümierte Reiterberger nach dem Rennen. Die dritte Runde der FIM EWC 2026, das Acht-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka, wird Anfang Juli ausgetragen.re

Artikel 5 von 11