Fußball

Landesliga: Von Murnau bis Eggenfelden

von Redaktion

Zehnmal nach München und einmal nach Niederbayern – das ist das Reise-Programm für die heimischen Landesligisten aus Kastl, Traunstein und Freilassing in der neuen Saison 2026/27. Allein zehn der 18 Mannschaften in der Gruppe Südost kommen aus der Landeshauptstadt oder direkt angrenzenden Gemeinden, darunter der Bayernliga-Absteiger und selbst erklärte Aufstiegsfavorit Türkgücü München. Nur eine Mannschaft kommt nicht aus Oberbayern: Der SSV Eggenfelden ist nach einem Ausflug in die Landesliga Mitte zurück im Südosten.

Der neue Verbandsspielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf) und seine Kollegen haben auch künstliche Intelligenz (KI) zu Hilfe genommen, um die Reisewege in den einzelnen Gruppen möglichst kurz zu halten. Deshalb spielt unter anderem der mittelfränkische TSV Weißenburg in der Landesliga Südwest, die bis vor die Tore Münchens, nach Dachau, reicht. „Das Projekt verdeutlicht, welche Chancen der Einsatz moderner Technologien auch für den Amateurfußball eröffnet“, sagte Mayländer.

Los geht die Saison in den Landesligen mit dem Eröffnungsspiel am 16. Juli. Bis 28. November werden 22 der 34 Spieltags absolviert. Im Frühjahr geht es – abgesehen von Nachholspielen – am 6. März weiter, der letzte Spieltag ist der 22. Mai 2027.

Landesliga Südost: Türkgücü München (Absteiger/A), TSV Murnau, SpVgg Unterhaching II, VfB Hallbergmoos, TSV Grünwald, Kirchheimer SC, FC Schwabing, SV Aubing, TSV Kastl, SB Chiemgau Traunstein, ESV Freilassing, FC Unterföhring, FC Wacker München, SV Nord-Lerchenau (Neuling/N), VfB Forstinning (N), FC Moosinning (N), SV Planegg-Krailling (N), SSV Eggenfelden.ah

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