Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die 2. Deutsche Eishockeyliga (DEL2) haben ihre Zusammenarbeit auf eine neue, langfristige Grundlage gestellt. Beide Seiten haben in den vergangenen Monaten einen Kooperationsvertrag verhandelt und auf eine Laufzeit bis mindestens zum Jahr 2036 ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen laut DEB eine vertrauensvolle Kooperation von Verband und Liga sowie eine Neuregelung der finanziellen Beiträge.
Neben dem finanziellen Rahmen umfasst der Vertrag weitere gemeinsame Pflichten und Themen, unter anderem die Bündelung von Talent- und Standortentwicklung in der DEL2 unter dem Dach des DEB. Auch das Schiedsrichterwesen hat eine klarere Führungsstruktur erhalten: Die Verantwortung für Rekrutierung, Ausbildung, Einteilung und Coaching der Schiedsrichter liegt weiterhin beim Verband, beide Schritte befinden sich nach Verbandsangaben bereits in der Umsetzung. Zudem werden die organisatorischen Schnittstellen zwischen Verband und Liga optimiert.
René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2, betont laut Pressemitteilung: „Mit dem neuen Kooperationsvertrag sichern wir die Zukunft und Stabilität der DEL2 langfristig ab. Der gefundene Kompromiss vereint wirtschaftliche Vernunft für unsere Clubs mit wichtigen Impulsen für die Modernisierung des gesamten deutschen Eishockeys – von der gemeinsamen Nachwuchsförderung über das Schiedsrichterwesen bis hin zur Steigerung der Professionalität und der wirtschaftlichen Stabilität. Nur in der Gemeinsamkeit gelingt es auch zukünftig, das deutsche Eishockey auf allen Ebenen zukunftsfähig aufzustellen. Hierzu wird die DEL2 weiterhin ihren Beitrag leisten.“re