Titeltraum endet früh

von Redaktion

Gökhan Aksu unterliegt Champion Mateusz Legierski durch Technischen Knockout

Berlin/Rosenheim – Der Traum vom Titelgewinn bei Europas größter MMA-Organisation ist für Gökhan Aksu vorerst geplatzt. Der als „Abinator“ bekannte Kämpfer musste sich bei OKTAGON 90 in der Berliner Uber Arena dem amtierenden Leichtgewichts-Champion Mateusz Legierski geschlagen geben. Der Ringrichter brach den Kampf nach 3:23 Minuten in der ersten Runde durch Technischen Knockout (TKO) ab.

Dabei begann der Titelkampf aus Sicht des Herausforderers vielversprechend. Aksu suchte von Beginn an den Vorwärtsgang und landete mehrere harte Treffer. Mit einigen präzisen Schlägen brachte er den polnischen Titelträger sogar ins Straucheln und sorgte in der Anfangsphase für gefährliche Momente. Der Champion wirkte zwischenzeitlich angeschlagen, konnte sich jedoch schnell wieder fangen.

Im weiteren Verlauf gelang es Legierski zunehmend, die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen. Der Titelverteidiger setzte Aksu unter Druck und brachte seinerseits zahlreiche Treffer ins Ziel. Während des Kampfes wurde Legierski vom Ringrichter auch für Schläge im Hinterkopfbereich ermahnt. Letztlich sah der Unparteiische den Herausforderer nicht mehr in der Lage, sich ausreichend zu verteidigen. Nach mehreren Treffern griff er ein und beendete die Begegnung nach 3:23 Minuten der ersten Runde.

Für Aksu endete damit nicht nur der Kampf um den Titel, sondern auch eine beeindruckende Siegesserie. Auch wenn der Gürtel letztlich in den Händen des Polen blieb, zollte der Champion seinem Gegner nach dem Kampf großen Respekt. Legierski lobte Aksu und bezeichnete ihn als starken Kämpfer. Für den „Abinator“ bleibt die Enttäuschung. Gleichzeitig hat der Titelkampf gegen einen der besten Leichtgewichtler Europas gezeigt, dass sich Aksu auf höchstem Niveau etabliert hat.re

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