„Rosenheim macht einen guten Job“

von Redaktion

In der Sommerpause stehen bei „Hart gecheckt“, dem Podcast der OVB-Sportredaktion über die Starbulls Rosenheim, nicht nur die Spieler im Vordergrund. Vielmehr sollen auch die Personen rund um das Rosenheimer Eishockey, die sonst eher im Hintergrund stehen, ihr Rampenlicht bekommen. In der 106. Folge ist deshalb Geschäftsstellenleiter Max Berger zu Gast.

Rosenheim – 2023 hatte Max Berger seinen Posten als Geschäftsstellenleiter beim Eishockey-Zweitligisten angetreten. Seitdem ist am Standort viel passiert: Sportlich hat sich Rosenheim in der DEL2 etabliert, im Stadion wurde der Umbau vorangetrieben und strukturell zuletzt eine Spielbetriebs GmbH & Co. KG gegründet. Berger war in den drei Jahren vor allem für das Ticketing zuständig und kümmerte sich zudem als Teammanager um die Wünsche der Spieler. Vor seinem Wechsel zur Düsseldorfer EG sprach der 27-Jährige bei „Hart gecheckt“ über seine drei Jahre in Rosenheim. Das sagt er zum Beispiel über…

…das Niveau der Liga: „Es ist definitiv so, dass die Liga stärker wird. Sei es an der Qualität der Spieler, aber auch monetär gesehen. Man sieht aber auch, dass die Lücke nach unten größer wird. Das ist die einzige Gefahr, die ich sehe, dass dieser Abstand zwischen oben und unten deutlicher wird.“

…die Euphorie in Rosenheim: „Als ich angekommen bin, war die Euphorie riesig. Die ganze Stadt stand auf dem Kopf. Dann hast du dich ja stetig gesteigert. Jetzt soll es natürlich mal weitergehen als in das Viertelfinale.“

…den Aufstieg der Memmingen Indians: „Ich verfolge Memmingen die ganze Saison über. Ich hatte in der Finalserie die Chance, einmal in Deggendorf und dann auch beim finalen Spiel in Memmingen im Stadion zu sein. Es ist einfach Weltklasse.“

…seinen Weg ins Eishockey: „Ich habe in München Business Management studiert. Ich bin dann aufgrund meines Praktikums, das ich im Rahmen des Studiums machen musste, nach Bayreuth. Der damalige Geschäftsführer Herr Wendel hat mich direkt gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, dortzubleiben.“

…den Standort Rosenheim: „Ich glaube, dass Rosenheim wirklich einen guten Job macht. Man sieht es auch grundsätzlich, dass Mannschaften, die sportlichen Erfolg haben, auch in der Organisation und in der Infrastruktur ihre Arbeit ordentlich erledigen. Und da ist Rosenheim ganz weit vorne. Sie bereiten natürlich auch alles vor, dass es dann irgendwann wieder in die höchste Klasse gehen kann, wo sie in meinen Augen auch hingehören.“

…die Zusammenarbeit mit Jari Pasanen: „Eigentlich ist Jari relativ entspannt. Er fordert sehr viel, weil er Profi ist und möchte, dass für die Mannschaft die besten Rahmenbedingungen herrschen. Aber er gibt einem trotzdem komplett freie Hand. Natürlich spricht man es mit ihm ab, aber es ist ein angenehmes Arbeiten.“

…seine Verbindung zu Spielern: „Man muss professionell bleiben. Aber man kennt die Spieler natürlich in- und auswendig, weil man jeden Tag für mindestens acht Monate mit ihnen zusammenarbeitet. Man weiß einfach irgendwann, wie der andere tickt und baut natürlich zu dem einen oder anderen auch eine engere Verbindung auf.“

…seine Aufgaben in Düsseldorf: „Ich werde dort rein die Position des Teammanagers übernehmen. Ich freue mich auf die Auswärtsfahrten nach Rosenheim, aber auch auf die Heimspiele.“

Berger spricht auch über seine Anfänge und die Insolvenz in Bayreuth, seine Aufgaben bei den Starbulls und lustige Geschichten aus seinem Arbeitsalltag. Thomas Neumeier und Marinus Obermaier gehen zudem auf die Personalien Louis Müller, Tobias Beck und Jordan Bellerive ein.

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