Härtetest Hallbergmoos

von Redaktion

Vor Pokalduell: TSV Wasserburg testet in der Altstadt

Wasserburg – Nach dem lockeren Aufgalopp gegen den VfR Garching (3:0) steht für den Fußball-Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg eine intensive und wichtige Vorbereitungswoche an. Am Dienstagabend, 19.30 Uhr, empfangen die Löwen den ambitionierten Landesligisten VfB Hallbergmoos, ehe am Freitag mit dem SV Erlbach eine der besten Bayernligamannschaften zur 1. Toto-Pokal-Runde in die Altstadt kommt.

Der Härtetest gegen Hallbergmoos kommt vor dem ersten Pflichtspiel der Saison gerade recht. „Wir erwarten eine spielstarke Mannschaft, die auch Fußball spielen möchte. Entsprechend ist der Schwerpunkt der Woche auf dem Spiel gegen den Ball ausgelegt, weil im Hinblick auf Freitag auch Erlbach große Qualität mit Ball hat“, gibt Co-Trainer Max Backa Einblick.

Hallbergmoos peilt seit Jahren die Rückkehr in die Bayernliga an und agiert auch entsprechend auf dem Transfermarkt. In dieser Saison lautet das Motto „Mehr machen, weniger reden!“ Nach den Verpflichtungen von Torhüter Sebastian Kolbe (Kirchheimer SC), Benedikt Orth (TSV Buchbach) und Felix Günzel (Sportfreunde Schwaig) wird Trainer Andreas Giglberger folgendermaßen zitiert: „Das hier ist der beste Kader, den der VfB Hallbergmoos je hatte.“ Die Messlatte liegt damit hoch und auf den TSV 1880 Wasserburg wartet ein idealer Testspielgegner, weil der Bayernligist gegen einen starken Gegner voll gefordert werden dürfte.

Neu im Kader der Löwen ist Enis Hasani, der aus der U19 des SV Wacker Burghausen nach Wasserburg wechselte und am Samstag in der zweiten Halbzeit sein Debüt feierte. Da der Sprung vom Jugend- in den Herrenbereich groß ist, soll der junge Offensivspieler behutsam an die Bayernligamannschaft herangeführt werden. „Wasserburg steht seit Jahren für eine hervorragende Arbeit, vor allem mit jungen Spielern. Nicht nur sportliche Aspekte haben hierbei eine Rolle gespielt, sondern auch die charakterlichen Punkte“, begründet Hasani seinen Wechsel.

„Wir werden voraussichtlich wieder allen Spielern Spielzeit geben, um uns einen Einblick zu verschaffen, wer schon bereit ist, im Pokal lang zu spielen und wie von allen aktuell der Stand ist“, so Backa. „Je mehr Prinzipien wir einführen, desto mehr sehen wir, wer gerade schon auf dem Level ist, alles schon im Kopf hat und alles gut umsetzen kann oder wer vielleicht noch ein bisschen braucht.“jah

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