Most – Unglücklich sind die Euro-Moto-Rennen in Most (Tschechien) für den Obinger Markus Reiterberger verlaufen: Der Motorradrennfahrer wurde trotz großen Einsatzes in beiden Rennen der Superbike-Klasse jeweils Siebter. Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius erschwerten die Aufgaben für Mensch und Maschine. Die BMW 1000 RR und die Reifen wollten einfach kein stimmiges Paket bilden, egal welche Anstrengungen vom Team Masteroil Alpha Van Zon BMW unternommen wurden.
„Wir haben sehr viel am Motorrad umgebaut und viele verschiedene Möglichkeiten versucht. Ich habe alles gegeben und bin teilweise über mein Limit hinausgegangen. Leider war nach dem schlechten Startplatz acht auch im ersten Rennen nur ein siebter Platz drin“, berichtet der 32-Jährige.
Er ergänzt: „Für das zweite Rennen haben wir dann erneut einige Veränderungen vorgenommen und ich hatte einen guten Start.“ Reiterberger war zunächst Fünfter und konnte anschließend „einigermaßen gut mithalten. Leider hatte ich dann einen riesigen Rutscher und hab ein paar Positionen hergeben müssen. Am Ende habe ich mir noch einmal den siebten Platz gesichert. Aber die Veränderung hat nicht den gewünschten Effekt gebracht. Ich bin mit meiner eigenen Performance auch zufrieden, aber das Paket hat einfach nicht funktioniert.“ Dennoch ist er seinem Team sehr dankbar dafür, „dass sie auch dieses Wochenende so hart gearbeitet haben. Ich hoffe, dass es beim nächsten Euro-Moto-Event dann wieder besser läuft.“ Dieses findet vom 31. Juli bis 2. August in Oschersleben statt. Mit einem Doppelsieg in Most setzte sich Lukas Tulovic (Eberbach) vom Team Triple M Ducati Frankfurt in der Gesamtwertung etwas von der Konkurrenz ab. Er führt mit 129 Punkten vor Marcel Schrötter (Landsberg/Lech) vom Team GERT56 by RS Speedbikes) (BMW), der 96 Zähler aufweist, sowie Florian Alt (Engelskirchen) vom Honda/Holzhauer Racing Promotion (87 Punkte) und Reiterberger (85).
Für den Obinger geht es aber nun gleich weiter: Bereits am kommenden Sonntag ist er in Suzuka (Japan) mit dem BMW-Langstrecken-Team beim Acht-Stunden-Rennen gefordert. Dort habe man „ein ganz klares Ziel vor Augen“, betont Reiterberger.
Sein Team (3. Platz/68 Punkte) will sich nämlich in der WM-Gesamtwertung möglichst näher an das führende Team Yart Yamaha (91 Punkte) heranpirschen. Zum Tabellenzweiten Yoshimura Sert Motul (Suzuki) fehlt ohnehin nur ein Punkt.fb/who