Pokal: Vorgeschmack auf die Bayernliga

von Redaktion

TSV Wasserburg erwartet den SV Erlbach

Wasserburg – „Es ist das erste Pflichtspiel, auch wenn es sehr früh in der Vorbereitungsphase liegt“, bringt Florian Heller die Ansetzung des Toto-Pokal-Spiels seines TSV 1880 Wasserburg gegen den SV Erlbach am Freitag, 19 Uhr, auf den Punkt. Zwei Wochen vor Saisonstart bekommen die Innstädter jedoch schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was sie in der Bayernliga erwartet. Mit dem SV Erlbach gastiert eines der Schwergewichte der Bayernliga in der Altstadt.

Das weiß auch Heller: „Ich schätze den Gegner sehr. Erlbach war in den letzten Jahren immer vorne dabei.“ Dabei gibt sich der Verein aus dem Holzland verbal sehr bescheiden und bodenständig, die Transfers sprechen jedoch eine andere Sprache. Mit Egon Weber (vom Ligarivalen SV Kirchanschöring) wurde der wohl beste Torhüter der Liga verpflichtet, aus Kastl kam Sebastian Spinner. Bei den Verpflichtungen von Thomas Winklbauer (SpVgg Bayreuth) und dem Burghauser Duo Dennis Ade (noch verletzt) und Christoph Schulz griff der SVE auf dem Spielermarkt sogar noch ein Regal höher. Trainer Lukas Lechner, der in seine achte Saison geht, hat eine Ergebnismaschine geformt, die oft knapp, aber doch souverän gewinnt.

Während die Innstädter am Dienstag bis zum gewitterbedingten Abbruch gegen den VfB Hallbergmoos beim Stand von 3:1 gezeigt haben, dass sie in Normalform einen ambitionierten Landesligisten in die Schranken weisen, hat der SV Erlbach beim 7:0 gegen die DJK Vornbach unterstrichen, dass zwischen ihm und einem gewöhnlichen Landesligisten (Neunter der Landesliga Mitte) Welten liegen. Die Löwen wissen, auf welches Kaliber sie sich einstellen müssen. „Ich denke, dass wir da extrem abgeprüft werden“, so Heller. Auf falsche Unterwürfigkeit verzichtet Wasserburgs Trainer jedoch: „Pflichtspiele sind dazu da, dass man sie gewinnt. Das gilt besonders für Pokalspiele. Wir wollen natürlich in die nächste Runde einziehen.“jah

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