Renate Forstner wieder einmal nicht zu schlagen

von Redaktion

Rosenheimer Triathleten trotzen der Hitzewelle: Titelregen, Podestplätze und sogar ein WM-Ticket

Rosenheim – Wettbewerbe der Superlative liegt hinter den Athleten des Mainzl-Group TriTeams TSV 1860 Rosenheim. Bei Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke stellten sich die Vereinsmitglieder ganz unterschiedlichen Herausforderungen im In- und Ausland. Die Bilanz der Hitzeschlachten: strahlende Gesichter, Meisterschafts-Gold, ein WM-Ticket und zahlreiche Podestplätze.

Ihre Klasse stellte Renate Forstner beim Rothsee-Triathlon unter Beweis. Im Rahmen der Kurzdistanz wurde dort die deutsche Meisterschaft ausgetragen. Forstner dominierte das Feld der Altersklasse W AK 45 nach Belieben. Nach einem schnellen Schwimmen (22:24 Minuten) und einer starken Radzeit (19:13) brachte sie den Sieg mit einem souveränen Lauf (18:45) ins Ziel. Mit einer Gesamtzeit von 1.02:31 Stunden sicherte sie sich den Meistertitel.

Nur einen Tag zuvor war Forstner bereits mit drei weiteren Teammitgliedern beim Tegernsee-Langstreckenschwimmen (arena Alpen Open Water Cup) am Start. Auf der Fünf-Kilometer-Cupstrecke gewann sie ihre Altersklasse Masters 2 mit einer Zeit von 1:16:19 Stunden. Uwe Linner verpasste den Sieg in der Klasse der über 60-Jährigen nur um sieben Sekunden. Auf der 2.500-Meter-Mitteldistanz belegte Oliver Nowotny den 13. Rang. Vanda Wölfel holte auf der 500-Meter-Kurzstrecke in 8:35 Minuten den dritten Platz bei den Frauen.

Beim 15. Neihauser-Triathlon belegte Claudia Werner den neunten Platz der Frauen, dicht gefolgt von Jenny Arnold auf dem elften Platz und Astrid Lueg auf dem zwölften Rang. Im Feld der Herren sicherte sich Julian Sparrer den siebten Gesamtplatz. Michael Weber landete auf dem 17. Platz, Markus Perner auf dem 19. Rang.

Das Highlight beim Challenge Kaiserwinkl-Walchsee setzte Tamara Reiter (AK 25-29) auf der Mitteldistanz. Mit einer Gesamtzeit von 5:01:25 Stunden finishte sie als 37. Frau im Gesamtfeld und sicherte sich als Fünfte ihrer Altersklasse das Ticket für die Weltmeisterschaft im Mai 2027 in Šamorín (Slowakei). Ebenfalls starke Leistungen auf der Walchsee-Mitteldistanz zeigten Lucie Kempf (Platz 8 AK), Katharina Pohle (Platz 6 AK), Vanda Wölfel (Platz 28 AK) sowie Felix Kirmann bei seinem ersten Triathlon.

Beim Ingolstadt Triathlon schloss Nils Kemmerzell in der Altersklasse M30 im Mittelfeld ab. Theresa Zahorka startete beim TenneT Powertriathlon in Trebgast auf der Kurzdistanz. Zahorka sicherte sich in 2:14:55 Stunden den zweiten Platz der Gesamtwertung der Frauen sowie den zweiten Platz in der AK W25.

Das frisch gebackene Aufsteiger-Team in der Bayernliga bewies in Landshut Teamstärke. Das Quartett aus Max Brand, Noah Steigmiller, Daniel Anemüller und Korbinian Sautter belohnte sich mit dem vierten Platz in der Teamwertung. Auf der Sprintdistanz in Landshut wurde Marcus Sindram Zwölfter der AK 40-44 finishte.

Sabine Petrini-Monteferri, bezwang im Rahmen des Alpen Adria Swimcups die neun Kilometer lange Längsquerung des Ossiacher Sees und feierte nach 2:56 Stunden den Sieg in ihrer Altersklasse sowie den dritten Rang in der Gesamtwertung der Damen.re

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