Statement gesetzt

Das siegreiche Team des WSC Kiefersfelden-Rosenheim mit dem Pokal.Foto re

Das siegreiche Team des WSC Kiefersfelden-Rosenheim mit dem Pokal.Foto re

WSC Kiefersfelden-Rosenheim holt den deutschen Mannschaftstitel

Kiefersfelden – Der WSC Kiefersfelden-Rosenheim ist zurück an der Spitze des deutschen Wasserskisports. Bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Wasserski an der Seilbahn zeigte der Seriensieger eine Reaktion auf die Niederlage im Vorjahr und gewann den wichtigsten Teamtitel der Saison mit einem riesigen Vorsprung.

Mit 8.413,13 Punkten setzte sich die erste Mannschaft des WSC Kiefersfelden-Rosenheim deutlich vor der Konkurrenz durch. Der Vorsprung auf Platz zwei, dem WSV Friedberg, betrug 2.837,88 Punkte. Für die siegreiche erste Mannschaft gingen Jana Cathreen Meier, Fynn Strohmeyer, Kay Strohmeyer und Alina Bühl an den Start. Das Quartett dominierte den Wettkampf und gewann als Team alle drei Disziplinen: Slalom, Trickski und Springen.

Nach dem Slalom war die Mannschaft aus Friedberg dem WSC noch auf den Fersen. Doch spätestens im Trickski trennte sich die Spreu vom Weizen: Kay Strohmeyer, Fynn Strohmeyer und Alina Bühl fuhren einen großen Vorsprung heraus und legten damit den Grundstein für den späteren Titelgewinn. Im abschließenden Springen wurde dieser Vorsprung nochmals ausgebaut, sodass der Sieg am Ende überaus deutlich ausfiel.

Auch die zweite Mannschaft des WSC Kiefersfelden-Rosenheim präsentierte sich. Laia Widschwendter, Valeo Moehrke, Jakob Huber und Puck Elsendoorn erreichten mit 5.366,45 Punkten den vierten Platz. Damit zeigte der Verein eindrucksvoll, dass nicht nur die Spitze, sondern auch die Breite des Teams auf höchstem nationalem Niveau konkurrenzfähig ist.

Komplettiert wurde der starke Auftritt des WSC durch die dritte Mannschaft mit Virgil Funk, Sigita Rosovaite, Noa Döring und Marie Hinke, die ebenfalls wertvolle Wettkampferfahrung sammelte.

Entsprechend groß war die Freude beim WSC Kiefersfelden-Rosenheim nach dem Titelgewinn. Der erste Vorstand Thomas Bauer zeigte sich begeistert: „Nach der Niederlage im letzten Jahr haben wir uns ganz besonders auf das Team-Event konzentriert. Für uns als Verein ist das der wichtigste Titel im Jahr. Juri Ryktsyer hat die Mannschaft optimal vorbereitet und eingestellt. Der Mannschaftstitel ist deshalb so besonders, weil hier neun Ergebnisse von vier Läuferinnen und Läufern als Team gewertet werden. Das ist vergleichbar mit der Fußball-Bundesliga: Am Ende gewinnt nicht nur ein einzelner Star, sondern die stärkste Mannschaft. In einzelnen Disziplinen können Glück, Tagesform und Bedingungen immer eine Rolle spielen – im Teamwettbewerb setzt sich die beste Gesamtleistung durch.“

Mit dem souveränen Sieg unterstreicht der WSC Kiefersfelden-Rosenheim einmal mehr seine Ausnahmestellung im deutschen Wasserski. Nach einem Jahr ohne Titel meldete sich der Verein nicht nur zurück, sondern setzte ein klares sportliches Statement: Der Weg zum Mannschaftstitel führt wieder über Kiefersfelden-Rosenheim. re

Montag, 13. Juli 2026
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