„Die Vorbereitung ist hiermit vorbei“, verkündete Florian Heller unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Samstagnachmittag in Neufraunhofen. Mit 3:0 hatte der TSV 1880 Wasserburg zuvor beim niederbayerischen Bezirksligisten gewonnen, ohne dabei zu glänzen. Wie schon unter der Woche waren die Löwen müde vom intensiven Trainingsprogramm. „Die Jungs sind jetzt genau da, wo sie sein müssen“, analysierte Heller. „Wir wollten weniger als fünf Gegentore kassieren“, verriet Neufraunhofens Thomas Huber nach dem Spiel. Der Torhüter war mit seinen Paraden maßgeblich daran beteiligt, dass dieses Vorhaben erfolgreich umgesetzt wurde. In der zweiten Halbzeit parierte er sogar einen Elfmeter. Zudem rettete nach einem Weitschuss von Thomas Voglmaier für ihn die Latte und nach Kopfball von Jaume Rubio Gonzalez der Pfosten. Gegen den Strafstoß von Janik Vieregg in der 21. Minute nach einem Foul an Voglmaier war er ebenso machtlos wie gegen den Schlenzer von Josef Stellner zum 2:0 ins lange Eck (32.). „Wir haben viele Chancen kreiert, aber auch zu viele Chancen zugelassen“, lobte und kritisierte Co-Trainer Max Backa im selben Atemzug. Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Begegnung bei fast 30 Grad so dahin, ehe Dominik Köck in der 90. Minute per Abstauber das 3:0 erzielte. Die Löwen fiebern jetzt dem Saisonauftakt entgegen. „Wenn wir unseren Plan umsetzen, wie es Wasserburg-Style ist, dann wird es gegen uns immer schwierig“, prognostiziert Backa. Die Mannschaft bekommt nun ein paar freie Tage, ehe die Vorbereitung auf das Pokalspiel in Bruckmühl aufgenommen wird. „Wir schauen, dass wir die Spieler mit maximaler Frische zurückbekommen.“jah