Gold-Rausch! Kiefersfelden schnappt sich zwölf von 16 Titeln

von Redaktion

Wasserski-Nachwuchs des WSC Kiefersfelden-Rosenheim dominiert die deutschen Meisterschaften der U15 und U19

Weert – Mit einer außergewöhnlichen Bilanz ist der Nachwuchs des WSC Kiefersfelden-Rosenheim von den deutschen Meisterschaften im Wasserski an der Seilbahn im niederländischen Weert bei Düsseldorf zurückgekehrt. In den vier Nachwuchskategorien U15 weiblich, U15 männlich, U19 weiblich und U19 männlich wurden insgesamt 16 deutsche Meistertitel in den Disziplinen Slalom, Trickski, Springen und Kombination vergeben. Zwölf dieser 16 Titel gingen an Sportlerinnen und Sportler aus Kiefersfelden.

Neben den zwölf Goldmedaillen sammelte das Team acht Silber- und sechs Bronzemedaillen. Damit gewann der WSC in den Wertungen der U15 und U19 insgesamt 26 Medaillen. In nahezu jeder Disziplin standen mehrere Kiefersfeldener Nachwuchsathleten auf dem Podest.

Zum erfolgreichsten Teilnehmer der männlichen U15 wurde Valeo Moehrke. Im Trickski setzte er mit jeweils 2.700 Punkten in der Vorrunde und im Finale die Bestmarke und gewann den Meistertitel. Auch im Springen war Moehrke nicht zu schlagen. Mit 21,4 Metern lag er in der deutschen Wertung vorne und holte seinen zweiten Titel. Dank seiner Leistungen in allen drei Disziplinen gewann Moehrke außerdem die Kombination. Mit 800,00 Punkten im Slalom, jeweils 1.000,00 Punkten im Trickski und Springen sowie insgesamt 2.800,00 Punkten wurde er deutscher Meister im Overall. Im Slalom musste sich Moehrke lediglich seinem Vereinskollegen Noa Döring geschlagen geben. Döring steigerte sich im Finale auf zwei Bojen bei 58 Kilometern pro Stunde an der 14,25-Meter-Leine und gewann damit den Titel. Moehrke wurde Zweiter, während Maximilian Scheucher den Kiefersfeldener Dreifacherfolg mit der Bronzemedaille komplettierte. Auch im Trickski besetzte der WSC das komplette Podium: Hinter Moehrke erreichte Scheucher den zweiten Platz. Döring gewann Bronze. Korbinian Stuffer sammelte ebenfalls wertvolle Wettkampferfahrung und belegte im Slalom Rang vier sowie im Trickski den fünften Platz.

In der weiblichen U15 war die elfjährige Marie Hinke die erfolgreichste Kiefersfeldener Starterin. Im Springen steigerte sie sich im Finale auf 11,7 Meter und wurde deutsche Meisterin. Durch ihre Leistungen im Slalom und Trickski gewann sie auch die Kombination. Mit 851,85 Punkten im Slalom, 630,87 Punkten im Trickski und 1.000,00 Punkten im Springen erreichte sie insgesamt 2.482,72 Punkte. Darüber hinaus gewann Hinke sowohl im Slalom als auch im Trickski die Bronzemedaille. Im Slalom erzielte sie im Finale 4,50 Bojen bei 52 Kilometern, im Trickski erreichte sie 940 Punkte. Natalie Baranski sicherte sich in beiden technischen Disziplinen die Silbermedaille. Im Slalom kam sie im Finale auf 5,25 Bojen bei 52 Kilometern pro Stunde. Im Trickski zeigte sie jeweils gute konstante Leistungen und erreichte den zweiten Platz.

Auch in der weiblichen U19 prägte eine Kiefersfeldener Athletin die Meisterschaften. Laia Widschwendter gewann gleich drei deutsche Meistertitel. Im Trickski setzte sie sich mit einem guten Lauf durch. Im Springen gewann sie mit einer Weite von 27,9 Metern. Beide Leistungen bildeten gemeinsam mit ihrem Slalomergebnis die Grundlage für den Sieg in der Kombination. Mit 908,65 Punkten im Slalom sowie jeweils 1.000,00 Punkten im Trickski und Springen erreichte Widschwendter insgesamt 2.908,65 Punkte und wurde deutsche Meisterin im Overall. Im Slalom gewann sie zudem die Silbermedaille. Dort erreichte sie in der Vorrunde 5,25 Bojen an der 14,25-Meter-Leine.

In der männlichen U19 gingen drei weitere Meistertitel nach Kiefersfelden. Jakob Huber gewann den Trickskiwettbewerb mit 5.790 Punkten aus der Vorrunde. Im Finale bestätigte er seine Leistung mit 5.770 Punkten. Hinter Huber belegte Fynn Strohmeyer mit 5.370 Punkten den zweiten Platz. Dafür war Strohmeyer im Springen nicht zu schlagen. Im Finale steigerte er sich auf eine persönliche Bestweite von 49,4 Metern und gewann den deutschen Meistertitel vor Huber, der Silber holte. In der Kombination entwickelte sich zwischen den beiden Vereinskollegen ein enges Duell. Strohmeyer sammelte 783,78 Punkte im Slalom, 927,46 Punkte im Trickski und 1.000,00 Punkte im Springen. Mit insgesamt 2.711,24 Punkten wurde er deutscher Meister. Huber folgte mit 2.665,93 Punkten auf Rang zwei. Auch im Slalom standen beide auf dem Podest. Huber gewann mit 4,50 Bojen an der 11,25-Meter-Leine die Silbermedaille. Strohmeyer wurde mit 2,50 Bojen an der Zwölf-Meter-Leine Dritter. Virgil Funk vervollständigte das starke Kiefersfeldener U19-Team. Er erreichte im Slalom und im Trickski jeweils den vierten Platz und unterstrich damit die Leistung des Vereins. Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die führende Stellung des WSC Kiefersfelden-Rosenheim im deutschen Nachwuchs-Wasserskisport. re

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