Bezirksliga: Drinbleiben wird leichter

von Redaktion

Die Auf- und Abstiegsregelungen im bayerischen Fußball in der Saison 2026/27 stehen fest

Rosenheim – Die neue Fußball-Saison sitzt in den Startlöchern, und inzwischen sind auch die Auf- und Abstiegsregelungen von der Regionalliga bis zu den C-Klassen klar. Das Aufsteigen in die Regionalliga und die Bayernliga wird dabei etwas schwieriger als im vergangenen Jahr, in der Bezirksliga wird es dagegen leichter, drinzubleiben. Auf Kreisebene bleibt es beim Erfolgsrezept des vergangenen Jahres: In allen Spielen auf neutralem Platz geht es um alles oder nichts.

Regionalliga: Der Meister muss auch 2027 eine weitere Hürde überspringen, um in die 3. Liga aufzusteigen: Gegner ist diesmal der Meister der Regionalliga Nord. Trotz der Aufstockung auf 19 Vereine gibt es nur zwei Direktabsteiger aus der Regionalliga Bayern. Der 16. und 17. müssen in die Relegation gegen die beiden Bayernliga-Vizemeister. Aus dem Quartett kann sich aber diesmal voraussichtlich nur ein Verein für die Regionalliga qualifizieren – in den vergangenen Jahren waren es zwei.

Bayernliga: Nachdem beide Bayernligen wieder mit je 18 Vereinen spielen, kehrt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) zum alten Abstiegsmodus zurück. Der Tabellenletzte steigt ab, der 15., 16. und 17. beider Gruppen sowie der punktschlechtere 14. gehen in die Relegation mit den fünf Landesliga-Vizemeistern. Es gilt zwei Runden zu überstehen, von den zwölf Vereinen qualifizieren sich also nur drei für die Bayernliga.

Landesliga: Auch hier wird das Drinbleiben etwas schwieriger. Die beiden Letzten jeder der fünf Landesligen steigen ab. Die 15. und 16. gehen ebenso in die Relegation mit den 15 Bezirksliga-Vizemeistern wie die drei 14. mit den wenigsten Punkten. Macht zusammen 28 Teilnehmer, die in zwei Runden sieben Landesliga-Plätze ausspielen.

Bezirksliga: Die Mammut-Abstiegsrunde der vergangenen Jahre wird nach den Plänen von Bezirksspielleiter Hans Mayer (Waging) etwas ausgedünnt. Aus der Bezirksliga Ost mit 15 Vereinen steigt zwar weiterhin nur der Tabellenletzte ab, aus den anderen beiden Gruppen aber der 15. und der 16. Acht Mannschaften spielen in der Abstiegsrunde um zwei Plätze, müssen also zwei Runden siegreich überstehen, um drinzubleiben. Das sind jeweils der 13. und 14. der drei Bezirksligen sowie die zwei Tabellenzwölften mit dem geringsten Punktequotienten. Der punktbeste Zwölfte bleibt direkt drin. Auf- und Abstiegsrunde werden weiterhin getrennt ausgetragen, weil die Kreisligen auch 2027 eine Woche länger spielen als die Bezirksliga. Die beiden Kreisliga-Vizemeister spielen erst gegeneinander und müssen sich anschließend gegen den Vizemeister aus einem der anderen oberbayerischen Kreise durchsetzen.

Kreisliga: Der Letzte und Vorletzte der beiden Kreisligen steigen direkt in die Kreisklasse ab, der Elfte und Zwölfte spielen jeweils gegen einen Kreisklassen-Zweiten um den Klassenerhalt. Wer gewinnt, bleibt drin oder steigt auf, die Verlierer spielen 2027/28 in der Kreisklasse.

Kreisklasse: Auch hier steigen jeweils der Letzte und Vorletzte direkt ab, der Elfte und Zwölfte aller vier Gruppen gehen in die Relegation gegen die Zweiten und Dritten der sechs A-Klassen. In der vergangenen Saison hatten sich immerhin drei von sechs Tabellendritten für die Kreisklasse qualifiziert. Ein Sieg reicht, um aufzusteigen oder den Klassenerhalt zu schaffen.

A-Klasse: Der Letzte und der Vorletzte steigen ab, eine Relegation mit der B-Klasse ist nicht nötig.

B-Klasse: Aus den beiden 11er-Gruppen 2 und 4 steigt nur der Tabellenletzte ab, aus den vier 12er-Gruppen jeweils der Letzte und der Vorletzte.

C-Klasse: Die acht Meister steigen direkt auf, die Vizemeister spielen untereinander vier weitere freie Plätze in der B-Klasse aus. Auch 9er-Mannschaften können aufsteigen, müssen aber in der Relegation und in der B-Klasse zu Elft antreten.ah

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