WSC-Nachwuchs glänzt auch hinter dem Boot

von Redaktion

Sechs deutsche Meistertitel und insgesamt acht Medaillen für Franziska Burgass, Valeo Moehrke und Bilyana Ivanova am Fetzersee

Gundelfingen – Nur eine Woche nach den herausragenden Erfolgen bei den deutschen Jugendmeisterschaften an der Seilbahn hat der Wasserski-Nachwuchs des WSC Kiefersfelden-Rosenheim auch hinter dem Boot seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Fetzersee in Gundelfingen gewannen Franziska Burgass, Valeo Moehrke und Bilyana Ivanova gemeinsam sechs deutsche Meistertitel sowie zwei Silbermedaillen.

Damit holten die drei Nachwuchsathleten des WSC Kiefersfelden-Rosenheim bei acht Starts, die mit einer Medaille endeten, insgesamt acht Podestplätze. Besonders beeindruckend war erneut die Vielseitigkeit der jungen Sportler, die sowohl in den technischen Disziplinen als auch im Springen und in der Kombination überzeugten.

In der weiblichen U12 ging Franziska Burgass für den WSC Kiefersfelden-Rosenheim an den Start. Die junge Kiefersfeldenerin sicherte sich gleich in beiden ausgetragenen Disziplinen den deutschen Meistertitel. Im Trickski steigerte sich Burgass nach 1.030 Punkten in der Vorrunde im Finale auf 1.160 Punkte. Damit gewann sie souverän die Goldmedaille und bestätigte erneut ihr großes technisches Potenzial. Auch im Springen war Burgass nicht zu schlagen. Mit 12,3 Metern erzielte sie bereits in der Vorrunde ihre größte Weite und krönte sich auch in dieser Disziplin zur deutschen Meisterin. Zwei Starts, zwei Titel – besser hätte ihre Meisterschaft kaum verlaufen können.

Zum erfolgreichsten Kiefersfeldener Teilnehmer am Fetzersee wurde Valeo Moehrke. Der U14-Athlet gewann drei deutsche Meistertitel und eine Silbermedaille. Im Slalom entwickelte sich ein enges Duell mit Manuel Sigle. Moehrke erreichte in der Vorrunde drei Bojen bei 55 km/h an der 18,25-Meter-Leine. Im Finale kam er auf zwei Bojen bei 52 Kilometern pro Stunde und wurde damit Vizemeister. Seine besondere Stärke zeigte Moehrke anschließend im Trickski. Nach bereits starken 2.140 Punkten in der Vorrunde steigerte er sich im Finale auf 2.260 Punkte. Damit lag er deutlich vor Sigle, der 1.060 Punkte erreichte, und holte überlegen den deutschen Meistertitel. Auch im Springen ließ Moehrke der Konkurrenz keine Chance. Er verbesserte sich von 15,3 Metern in der Vorrunde auf 15,5 Meter im Finale. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Manuel Sigle, der 11,7 Meter sprang, fiel deutlich aus. Mit seinen Leistungen in allen drei Disziplinen gewann Moehrke schließlich auch die Kombination. Er erreichte 993,63 Punkte im Slalom sowie jeweils 1.000 Punkte im Trickski und Springen. Mit insgesamt 2.993,63 Punkten setzte er sich klar gegen Sigle durch, der auf 1.778,12 Punkte kam. Drei Goldmedaillen und einmal Silber machten Moehrke zu einem der überragenden Athleten dieser deutschen Jugendmeisterschaft.

Auch Bilyana Ivanova sorgte in der weiblichen U17 für einen großen Erfolg. Im Slalom gewann sie den deutschen Meistertitel. Bereits in der Vorrunde erreichte sie eine Boje bei 55 Kilometern pro Stunde an der 18,25-Meter-Leine. Im Finale steigerte sie sich auf zwei Bojen bei gleicher Geschwindigkeit und Leinenlänge und setzte sich damit vor Maxi Zippel und Amy Hilbert durch. Im Springen gewann Ivanova zudem die Silbermedaille. Nach 14,8 Metern in der Vorrunde verbesserte sie sich im Finale auf 15,5 Meter. Deutsche Meisterin wurde Maxi Zippel mit 22,8 Metern, Bronze ging mit 14,5 Metern an Amy Hilbert.

Mit insgesamt sechs Gold- und zwei Silbermedaillen setzte der WSC Kiefersfelden-Rosenheim seine außergewöhnlich erfolgreiche Serie fort. Sowohl an der Seilbahn als auch hinter dem Boot nimmt der Verein im deutschen Nachwuchs eine führende Rolle ein.re

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