Bruckmühl/Wasserburg – Mit 4:0 hat der TSV Wasserburg sein erstes Pflichtspiel in der neuen Saison gewonnen. Der Aufsteiger in die Fußball-Bayernliga hatte sich beim Bezirksligisten SV Bruckmühl in der ersten Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals verdient durchgesetzt. Der auffälligste Akteur auf dem Rasen: Wasserburgs Dominik Köck – und das, obwohl er in neuer Rolle auf der Außenbahn im Einsatz war. „Er hat die Position sehr gut angenommen. Manchmal braucht er noch das richtige Timing, aber bei ihm läuft es in die richtige Richtung“, meinte Wasserburgs Coach Florian Heller über den Emmeringer, der im vorigen Sommer aus Unterhaching in die Innstadt gewechselt war. „Er ist ein guter Eins-gegen-eins-Spieler, hat eine gute Geschwindigkeit und schlägt brutal gefährliche Standards“, lobt der Trainer die Vorzüge Köcks. Im Interview mit der OVB-Sportredaktion spricht der 20-Jährige über das Pokalspiel und den bevorstehenden Bayernliga-Auftakt am Freitag in der Wasserburger Altstadt gegen den FC Gundelfingen.
Das erste Pflichtspiel der neuen Saison brachte den ersten Pflichtsieg. Wie schätzen Sie das Spiel ein?
Über weite Strecken ein verdienter Sieg, auch in der Höhe. Wir haben es als Mannschaft super gemacht, Dinge gut auf dem Spielfeld abgeliefert, sind mit und gegen den Ball immer giftig gewesen. Das ist genau unser Spiel. Wir wissen aber auch, dass uns mit Gundelfingen ein ganz anderes Kaliber erwartet. Deswegen jetzt Haken dahinter setzen, eine Pokalrunde weiter. Aber Bayernliga ist noch mal ein anderes Niveau.
Was erwartet den TSV Wasserburg da?
Gundelfingen ist ein brutal starker Gegner, die waren letzte Saison Vierter. Wir wollen die Liga halten. Der Klassenerhalt ist unser Ziel, aber wir spielen jedes Spiel so, dass wir es gewinnen wollen.
Es ist der Sprung eine Klasse höher. Was muss da noch besser werden?
Die Wucht und die Schnelligkeit sind natürlich alles noch mal eine Klasse Unterschied. Aber wir haben die Qualität dazu, wir haben die Wucht dazu. Jetzt gilt es, das so auf den Platz zu bringen!
In Ihrem Team stehen viele junge, gut ausgebildete Spieler. Glauben Sie, dass auch dadurch noch Steigerungspotenzial vorhanden ist?
Auf jeden Fall. Wir haben Leute, die die Erfahrung mitbringen, wir haben junge, ambitionierte Spieler, die vielleicht in ihrer Karriere noch mal höher kommen wollen. Und ich glaube, da haben wir einen guten Mix, sodass man sich da einfach über einen Zeitraum in der Saison noch mal weiterentwickeln kann.
Was wird für Sie entscheidend sein, dass das Ziel Klassenerhalt erreicht wird?
An erster Stelle steht, dass wir unser Spiel – genau wie letztes Jahr – einfach auf den Platz bringen. Dass wir 100 Prozent zusammenhalten. Und ich kann es nur klar betonen: Das einzige Gas, das es bei uns gibt, ist Vollgas. Wenn das stimmt, wenn der Teamspirit stimmt, dann ist mit der Mannschaft viel möglich.
Gibt es irgendwelche Spiele oder Gegner, auf die Sie sich am meisten freuen?
1860 München II ist natürlich so eine Mannschaft, da fahren wir gerne hin. Auch Rosenheim ist schön, dass die auch mit aufgestiegen sind. Das ist natürlich wieder ein Derby in der Region. Das wären jetzt meine beiden Favoriten.