Voiron – Ohne Florian Lipowitz geht es für Red Bull-BORA-hansgrohe bei der Tour de France weiter. In der aktuellen Ausgabe berichtet Teammanger Ralph Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2026, die nach Voiron führte. „Das war Chaos pur heute. Es kamen viele Interessen auf einmal zusammen. Es ging um das Grüne Trikot und viele Teams haben noch nichts auf der Habenseite“, sagt der 52-Jährige.
Red Bull-BORA-hansgrohe war mit zwei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten. „Nico Denz hatte freie Fahrt, aber es war am Ende für ihn zu schwer da vorne. Jai Hindley hatte eher eine Aufpasserrolle. Man muss in diesen großen Gruppen Präsenz zeigen und darf nicht in die Defensive geraten“, betont der Teammanager.
Florian Lipowitz wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch bereits operiert, auch hier gibt Denk ein Update. „Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut. Ich habe heute Vormittag mit ihm gesprochen. Die Enttäuschung ist riesig, aber er hat einen gefassten Eindruck auf mich gemacht und sogar etwas Galgenhumor gezeigt. Er ist nicht der erste Protagonist, der so die Tour de France verlässt, und sicher auch nicht der letzte.“
Im Hintergrundthema beantwortet Denk verschiedene Hörerfragen. Es geht um UV-Schutz während der Etappen, die Deutschlandtour im August, einen möglichen Tourstart in Berlin 2029 und die Funkeinblendungen im TV.
Im letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Voiron und Orcières-Merlette zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht, dass die Fahrer ums Gesamtklassement morgen alle Karten auf den Tisch legen. Wir sind gut daran gelegen, es erstmal abwartend angehen zu lassen“, sagt Denk abschließend.
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