Die Saison ist für die Regionalliga-Damen und Oberliga-Herren des Golfclubs Chieming beendet. Am fünften Spieltag kam die männliche Konkurrenz über einen vierten Platz in Aschheim nicht hinaus, was in der Endabrechnung den dritten Rang ergibt. Somit kann man 2027 erneut in der Oberliga angreifen. In der gleichen Liga werden die Chieminger Damen abschlagen, die nach dem Aufstieg in Deutschlands dritthöchste Liga wieder zurück müssen. Auch beim GC Wörthsee reichte es nur zum fünften und letzten Platz. Ein besseres Ergebnis gab es heuer nie.
Dabei gaben die Chieminger Damen erneut alles, aber 64 über Par reichte nicht. Beste Chiemingerin war Monika Böhmer, die nur sechs Schläge über Par lag und mit ihrer 78er-Runde die interne Bestenliste anführte. Nur einen Schlag mehr benötigte Angelika Grottendieck. Auch beim Vierer am Nachmittag war Monika Böhmer Beste, kam zusammen mit Paula Kriechbaum auf acht über Paar. „Es ist die beste Regionalliga Deutschlands, da ist es einfach schwer, mitzuhalten“, sagt Böhmer.
Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga wurde Wörthsee mit drei Tagessiegen und zwei zweiten Plätzen. Am Ende standen 23 Punkte, das war ein Zähler besser als Vizemeister Eichenried. Der Münchner GC verbleibt als Dritter mit 13 Zählern in der Liga, der GC Olching (12) muss zusammen mit Chieming (5) zurück in die Oberliga.
Die Chieminger Herren beenden die Saison als Rangdritter in der Oberliga Süd 4. Es gab heuer zwei zweite Plätze, einen dritten und zwei vierte. Das waren am Ende 15 Punkte und Rang drei in einem enorm starken und vor allem ausgeglichenen Feld. Den Titel holte sich der GC München Riedhof mit 18 Zählern, wobei nur ein Tagessieg dabei war, vor München-Aschheim (16), Chieming (15) sowie den Absteigern Eichenried (14) und Starnberg (12). Dabei gewann Eichenried den letzten Spieltag in Aschheim mit 32 über Par vor den Gastgebern (33), Riedhof (51), Chieming (52) und Starnberg (56). Für Eichenried kam der Tagessieg – es war bereits der zweite – zu spät, die Mannschaft muss absteigen.
Bester Chieminger war Jonas Weiß, der am Ende nur einen Schlag über Par lag. Überzeugen konnten auch Marius Obermaier mit drei über und Linus Dittmann mit fünf über. Chiemings zuverlässigster Spieler in dieser Saison, Gareth Atkinson, war mit neun über Par dieses Mal nur Viertbester im internen Ranking.kk