Gerd Bodenmüller in der Gesamtwertung vorne

von Redaktion

Segelclub Chiemsee-Feldwies: Vier Freitage, vier Regatten – und jede Menge Segelspaß

Feldwies – Für die meisten Menschen beginnt der Freitagnachmittag mit dem Gedanken an das Wochenende. Für die Seglerinnen und Segler des Segelclubs Chiemsee-Feldwies heißt es dagegen: Segel setzen statt Füße hochlegen!

Seit vier Jahren gehören die Freitagsregatten fest zum Vereinsleben des SCCF. Das Erfolgsrezept ist einfach: wenig Aufwand, viel Segelspaß. Die Startlinie wird zwischen der grünen Untiefentonne in der Feldwieser Bucht und dem Startschiff des SCCF ausgelegt. Je nach Wind werden noch zwei weitere Tonnen dazugelegt – mal näher, mal weiter entfernt. Nach dem Startschuss heißt es dann: Kurs finden, Tonnen umrunden und möglichst vor allen anderen wieder im Ziel sein.

In diesem Jahr gingen an den vier Freitagen durchschnittlich 23 Boote an den Start – vom wendigen Ilca bis zur tonnenschweren Yacht. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner ganzen Bandbreite: Zweimal herrschten nahezu perfekte Segelbedingungen, zweimal war eher Geduld als Geschwindigkeit gefragt. Aber genau das macht den Reiz des Segelns aus: Wind kann man schließlich nicht bestellen.

Den Tagessieg im letzten Einzelrennen sicherte sich Angela Bader auf ihrer Chiemseeplätte. In der Gesamtwertung aller vier Freitagsregatten setzte sich Gerd Bodenmüller an die Spitze. Die weiteren Podestplätze belegten Henning Dehler und Georg Hangel, ebenfalls auf einer Chiemseeplätte unterwegs. Dass ausgerechnet die Chiemseeplätte die Gesamtwertung dominierte, überrascht Kenner des Sees kaum. Das traditionelle Holzboot ist seit Generationen perfekt auf die Bedingungen des Chiemsees abgestimmt. Es beweist immer wieder, dass ein gelungenes Konzept auch nach Jahrzehnten noch mit modernen Kunststoff-Yachten mithalten kann.re

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