Die vier Inn/Salzach-Teams der Fußball-Bayernliga Süd dürfen langsam mal zulegen: Nach dem zweiten Spieltag (an dem der TSV Wasserburg erst heute beim FC SF Schwaig zu Gast ist) steht bisher nur ein Sieg aus sieben Partien für die vier Klubs zu Buche – jener des SV Erlbach im Eröffnungsmatch gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (3:0).
Doch auch die Mannen aus dem Holzland im Landkreis Altötting haben mit dem 0:1 bei der SpVgg Landshut schon ihren ersten Dämpfer erhalten. Erlbachs Coach Lukas Lechner sprach von einem nicht unverdienten Erfolg der „Spiele“ und einer „sehr intensiven Partie von beiden Seiten“. Er gab jedoch auch zu: „Wir haben zwar alles reingeworfen und versucht, doch über 90 Minuten waren wir nicht zwingend genug.“ Landshuts Sportlicher Leiter Max Maier war nach dem Traumstart des Neulings mit sechs Punkten aus zwei Begegnungen total happy: „Das war eine Energieleistung von uns. Defensiv haben wir das herausragend gemacht.“ Die Erlbacher Kicker wollen es nun am Freitag (19.30 Uhr/Holzbau-Grübl-Arena) in der Heimvorstellung gegen den FC Deisenhofen wieder besser machen.
Apropos Deisenhofen: Dort schnappte sich der SV Kirchanschöring mit einem 2:2 seinen ersten Saisonpunkt. Weiteren Zuwachs soll das Konto der Gelb-Schwarzen am Samstag (17.30 Uhr/EM-Group-Arena) im Inn/Salzach-Hit gegen die Wasserburger „Löwen“ erhalten. „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel“, meinte „Anschörings“ Chefanweiser Christoph Dinkelbach, der kurzfristig auf Neuzugang Nico Schiedermeier verzichten musste und auch sonst einen relativ dünnen Kader dabei hatte. Deisenhofen habe eine sehr ballsichere und spielstarke Mannschaft, „die uns maximal gefordert hat“, so Dinkelbach. Mit dem Remis war er nicht unzufrieden, trotzdem betonte er, dass „mit mehr Spielglück und aufgrund der Tormöglichkeiten auch ein Sieg möglich gewesen wäre“. Am Ende stand beim SVK eine extrem junge Truppe mit vier, fünf 19-jährigen Spielern auf dem Feld. Dies sei sehr positiv, freute sich der SVK-Trainer.cs