Waginger See-Pokal hochkarätig besetzt

von Redaktion

Turnierdirektor erhält Stammzellen-Spende

Waging – Beim 51. Tennisturnier des TC Waging um den See-Pokal fliegen in dieser Woche wieder die Bälle. Am Mittwoch geht es um die Qualifikation für das 32er-Hauptfeld, das dann ab Donnerstag, 13 Uhr, aufschlägt. Ausgeschüttet wird wieder ein Preisgeld von 7.500 Euro. Allein der Sieger nimmt 2.400 Euro mit. Anlässlich des 50. Geburtstages im Vorjahr wurde das Premium-Turnier des Deutschen Tennisbundes (DTB) aufgewertet. Titelverteidiger Jochen Bertsch aus Mannheim ist nicht am Start, wohl aber der Finalist von 2025, Timo Meyer vom TSV Haar. Top gesetzt ist der See-Pokalsieger von 2024, Kai Lemstra (27) von Schießgraben Augsburg.

„Die Qualität passt, sechs Spieler aus den Top 100 der deutschen Herren-Rangliste schlagen wieder auf“, sagt Turnierdirektor Marcus Kleißl, schickt aber gleich hinterher, „von der Quantität her bin ich etwas enttäuscht, da hatte ich mit mehr Teilnehmern gerechnet“. 21 Akteure sind über die Rangliste fix im Hauptfeld, dazu kommen drei Wildcards und acht aus der Qualifikation. Die wird ausschließlich am Mittwoch ab 10 Uhr gespielt.

Der Turnierdirektor ist der gleiche. Das war vor Wochen noch nicht sicher, denn Kleißl musste sich in München einem schweren medizinischen Eingriff unterziehen, hatte von seinem Sohn eine Stammzellen-Spende erhalten. „Die Werte sind okay, es geht deutlich aufwärts“, sagt der Waginger. Beim Turnier erhält er dieses Mal kräftige Unterstützung der gesamten Tennisabteilung.

Hinter Kai Lemstra, der Nummer 66 der deutschen Rangliste, ist Marc Mail an zwei gesetzt. Der 23-Jährige kommt aus Baden, steht nur sechs Plätze hinter Lemstra und startet für den TC Blau-Weiß Oberweier. So stark wie im letzten Jahr will sich der an drei gesetzte Timo Meyer präsentieren. Hoch einzuschätzen ist auch Tim Heger vom TC Weinheim, Nummer 90 im deutschen Ranking, an vier gesetzt.

Gespannt darf man auf Maximilian Erhardt sein, der im Vorjahr noch für den TC Übersee aufschlug und bis ins Viertelfinale kam. Heuer will die Nummer 123 des DTB, jetzt für Rot-Weiß Freising spielend, noch etwas weiter kommen. Aus der Region im Hauptfeld sind auch wieder Tim Ritzer (Wacker Burghausen) und Leopold Henss (SV Pang), dazu mit einer Wildcard Philipp Schroll, der für Grassau startet.

Spannend wird auch schon die Qualifikation, für die nur 28 Spieler gemeldet haben. Das heißt, dass man für das Hauptfeld zwei Siege braucht. Aus der Region sind dabei: Lukas Grenzer (TC Übersee), Florian und Michael Walcher (beide Grassau), Tom Bremer und Valentin Szabados (beide 1860 Rosenheim), Hias Baumgartner (TSV Teisendorf), Christian-Alexander Schneider (TMA Freilassing) und Julian Erhardt (SC Hammer). kk

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