Strohmeyer-Brüder und Alina Bühl überragen

von Redaktion

Erfolgsgeschichte des WSC Kiefersfelden-Rosenheim nimmt mittlerweile beeindruckende Ausmaße an

Asten – Die Erfolgsgeschichte des WSC Kiefersfelden-Rosenheim nimmt in dieser Saison immer beeindruckendere Ausmaße an. Woche für Woche sorgen die Wasserskiläufer des Vereins auf nationaler und internationaler Bühne für Schlagzeilen. Nach den dominanten deutschen Meisterschaften, den herausragenden Auftritten bei den deutschen Jugendmeisterschaften sowie den sensationellen Erfolgen zuletzt beim Europacup in Košice setzte das Team seine Triumphfahrt nun auch beim Europacup im österreichischen Asten bei Linz eindrucksvoll fort. Allen voran sorgten Kay und Fynn Strohmeyer sowie Alina Bühl für Furore.

Kay Strohmeyer, frischgebackener Deutsche Meister der offenen Klasse, dominierte den Europacup in Asten nach Belieben. Er gewann Slalom, Trickski, Springen und die Overall-Wertung und ließ der internationalen Konkurrenz in allen drei Disziplinen keine Chance. Im Slalom setzte er sich unter anderem gegen die beiden starken Österreicher Thomas Paulmair und David Bodingbauer durch. Auch im Trickski führte kein Weg an Strohmeyer vorbei, bevor er im Springen mit dem weitesten Satz des Wettbewerbs über 59 Meter erneut seine Extraklasse unter Beweis stellte. Mit der Maximalpunktzahl in der Overall-Wertung gelang ihm eine wahre Machtdemonstration.

Nicht minder beeindruckend präsentierte sich Alina Bühl, die für Österreich startet und seit Jahren im Trainingsumfeld des WSC Kiefersfelden-Rosenheim arbeitet. Die Ausnahmesportlerin dominierte die weibliche U19 nahezu nach Belieben und gewann ebenfalls Slalom, Trickski, Springen sowie die Overall-Wertung. Besonders beeindruckend war dabei ihre Trickskileistung, mit der sie die internationale Konkurrenz klar distanzierte. Im Springen setzte sich Bühl unter anderem gegen ihre Vereinskameradin Laia Widschwendter durch. Mit der Maximalpunktzahl in der Kombination unterstrich sie eindrucksvoll, dass sie zu den stärksten Nachwuchsfahrerinnen Europas zählt.

Für ein weiteres Highlight sorgte Fynn Strohmeyer in der männlichen U19. Der Kiefersfeldener gewann das Springen mit einem herausragenden Sprung über 51 Meter und sicherte sich anschließend den Gesamtsieg in der Overall-Wertung. Besonders bemerkenswert war dabei das vereinsinterne Duell mit Jakob Huber. Während Huber den Slalom und den Trickski gewann, überzeugte Fynn Strohmeyer mit seiner außergewöhnlichen Ausgeglichenheit über alle drei Disziplinen und setzte sich dadurch in der Gesamtwertung knapp durch.

Auch Huber zeigte einen Wettkampf auf höchstem Niveau. Mit einer starken Leistung von 6.170 Punkten gewann er den Trickskiwettbewerb der U19. Im Slalom belegte er ebenfalls einen Spitzenplatz und komplettierte gemeinsam mit Fynn Strohmeyer die Dominanz der Kiefersfeldener Nachwuchsfahrer. Laia Widschwendter bestätigte ihre konstant starke Saison. Mit einem zweiten Platz im Springen sowie einer weiteren Podestplatzierung in der Overall-Wertung sammelte sie erneut wertvolle Europacup-Punkte.

Auch die jüngsten Starterinnen des WSC überzeugten einmal mehr. Marie Hinke gewann das Springen der U15 und sicherte sich dank ihrer konstant starken Leistungen über alle Disziplinen den Gesamtsieg in der Overall-Wertung. Im Slalom und Trickski ergänzte sie ihre Bilanz mit weiteren Podestplätzen. Natalie Baranski zeigte ebenfalls einen hervorragenden Wettkampf. Mit Rang zwei im Slalom sowie einem dritten Platz im Trickski sammelte sie wichtige Podestplatzierungen.

Auch Valeo Moehrke bestätigte in Asten einmal mehr seine außergewöhnliche Klasse. Der mehrfache Deutsche Jugendmeister stellte sich in der U15 einer starken internationalen Konkurrenz und überzeugte erneut mit konstanten Spitzenleistungen. Besonders in seinen Paradedisziplinen Trickski überzeugte er mit hervorragenden 2.870 Punkten. Im Slalom bezwang er die Konkurrenz mit drei Bojen bei der Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h.

Auch Anuk Pilgram überzeugte gegen die starke internationale Konkurrenz. Im Trickski erreichte er den dritten Platz und verpasste das Podium in weiteren Disziplinen nur knapp. Virgil Funk stellte sich ebenfalls dem hochklassigen Teilnehmerfeld der U19 und sammelte wertvolle internationale Wettkampferfahrung.

In der offenen Damenklasse zeigte Jana Meier, amtierende Vize-Europameisterin im Slalom, im Vorlauf erneut ihre Klasse. Gegen ein hochkarätig besetztes internationales Starterfeld mit mehreren Weltklasseathletinnen behauptete sie sich eindrucksvoll und sammelte wichtige Wettkampfpraxis auf dem Weg zu den Saisonhöhepunkten im weiteren Jahresverlauf. Im Finale hatte sie einen Fehler bei der Einfahrt mit der Zwölf-Meter-Leine und musste sich mit dem fünften Rang zufrieden geben.

Die Ergebnisse von Asten zeigen einmal mehr eindrucksvoll die außergewöhnliche Leistungsdichte des WSC Kiefersfelden-Rosenheim. Wer die erfolgreichen Wasserskiläufer einmal hautnah erleben möchte, hat dazu bereits am Sonntag, 9. August, Gelegenheit. Beim Summer Action Day des WSC Kiefersfelden-Rosenheim findet mit der großen Auerbräu Wasserski- und Wakeboardshow eines der spektakulärsten Wasserski-Events des Jahres statt.re

Artikel 1 von 11