Inzell – Die Eisschnelllauf-Abteilung des DEC Inzell ist mit positiven Signalen in die neue Saison 2026/27 gestartet. Im Rahmen des Sommereises in der Max-Aicher-Arena wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. Zunächst wurde im Rahmen des Sommerfests die neue Eis- und Trainingskleidung präsentiert. Im modernen Design mit einer weißen Bergkette auf blauem Grund sowie den typisch bayerischen Rauten auf dem rechten Ärmel repräsentieren die Sportler künftig ihre Heimat und den Verein auf und neben dem Eis. Dazu gab es eine Interviewrunde mit den beiden Olympiateilnehmern Anna Ostlender und Gabriel Groß.
Die anschließenden drei Wochen Sommereis wurden von den rund 100 Eisschnellläufern des DEC intensiv genutzt. Die Miniflitzer zum Beispiel sammelten unter der Leitung von Eiskunstlauftrainerin Nathalie Mendes spielerisch mehr Sicherheit auf dem Eis. Die Nachwuchsgruppen von Leonie Mayrhofer und Inna Demydenko trainierten auf der 400-Meter-Bahn an Technik, Gleitvermögen und Geschwindigkeit. Viele der Kinder konnten erstmals mit neuem Material wertvolle Erfahrungen sammeln. Sie profitierten auch von der Möglichkeit, auf dem Hockeyfeld Shorttrack zu trainieren. Die engen Kurven dort fördern wichtige technische Fähigkeiten, die auch auf der Großbahn nützlich sind.
Neben dem Vereinstraining nahmen acht Nachwuchsathleten des DEC am ersten Talentsichtungstag des Bayerischen Eislaufverbandes teil. Unter der Leitung von Landestrainer Filip Wojcik absolvierten sie eine abwechslungsreiche Technik- und Parcourseinheit auf dem Hockeyfeld, dazu auch spezielle Techniktraining auf der 400-Meter-Bahn.
Auch die erwachsenen Leistungssportler des DEC nutzten die drei Wochen für ein intensives Trainingslager. Unter der Leitung der Bundestrainer Claudia Pechstein und Andreas Kraus wurde gezielt an den Grundlagen für die kommende Wettkampfsaison gearbeitet. Den sportlichen Abschluss bildete der DEC-Sommercup, an dem neben den Inzeller Athleten auch Sportler aus weiteren bayerischen Vereinen teilnahmen. Neben den klassischen Sprintstrecken standen erstmals abwechslungsreiche Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. In den direkten Duellen mussten Hindernisse umfahren, umlaufen und durchglitten werden. Ein Wettbewerbsformat, das neben Schnelligkeit insbesondere Koordination, Technik- und Vielseitigkeit fordert.
„Wir blicken mit durchwegs positiver Stimmung auf drei erfolgreiche Wochen Sommereis zurück. Das macht Lust auf bevorstehende Herausforderungen und weckt Vorfreude auf den Winter“, so DEC-Eisschnelllauf-Abteilungsleiterin Heike Kogler.shu