Rosenheim – Der nächste Versuch: Am dritten Spieltag der neuen Saison in der Fußball-Bayernliga Süd versucht der TSV 1860 Rosenheim, den ersten Sieg einzufahren. Und wieder kreuzt ein Konkurrent aus Niederbayern im Beck & Fraundienst Stadion an der Jahnstraße auf: Nach dem SV Schalding-Heining am ersten Spieltag reist nun die SpVgg Hankofen-Hailing an, Anpfiff ist am Freitagabend um 19 Uhr.
Die Mannen vom Reißinger Bach sind mittlerweile in den bayerischen Eliteklassen etabliert: Seit 2012 bewegt sich die Spielvereinigung mindestens in der Bayernliga, für drei Spielzeiten reichte es sogar zur Regionalliga-Teilnahme. Die Mannschaft aus der Gemeinde Leiblfing im Kreis Straubing hat etliche erfahrene Stützen im Kader wie Angreifer Tobias Lermer (31) oder den regionalliga-erfahrenen Offensivrückkehrer Marco Stefandl (28), aber auch viele junge, gut ausgebildete Talente. Und sie haben den Sechzigern etwas voraus: den ersten Saisonsieg, errungen zuletzt daheim gegen Ismaning.
Das möchten die Rosenheimer nun gerne nachholen, dazu müssen sie aber schnellstmöglich an Cleverness dazulernen. „Wir brauchen bei den individuellen Fehlern Lösungen“, sagt Trainer Wolfgang Schellenberg, verweist aber auch darauf, dass man zu Beginn der vergangenen Spielzeit vor ähnlichen Problemen stand. Als Trainer könne man seiner Mannschaft „für gewisse Spielsituationen klare Lösungsmöglichkeiten an die Hand geben“, umsetzen müssen das letztlich die Akteure.
In der Rosenheimer Stammformation wird es Änderungen geben: Zum einen bieten sich Michael Summerer und Liam Markulin nach ihren Verletzungen und den jüngsten Einwechslungen wieder für die Anfangself an, andererseits fehlt künftig Innenverteidiger Laurin Fürmeier, der wieder zum Studium in den USA weilt. Weil auch Denis Stojcic verletzt ist, bieten sich für die Abwehrzentrale Christoph Hilger oder Adnan Kasumovic an. Einen Neuzugang gibt es indes noch nicht: „Wir sind mit ein, zwei Leuten im Gespräch“, gibt Schellenberg zu, „in den nächsten Tagen wird aber noch nichts passieren“. tn