Seebruck – Zum Abschluss der Opti-/Ilca-Liga Oberbayern Süd sind rund 40 Nachwuchssegler nach Seebruck am Chiemsee gekommen. Der gastgebende Seebrucker Regatta-Verein (SRV) zählte 28 Optimisten und elf Ilcas. Diese Bootsklassen eignen sich perfekt für den Einstieg. Ziel der Jugendsegelliga ist es, Kinder langsam an den Regattasport heranzuführen. Bei fünf Veranstaltungen mit je drei Wettfahrten an Chiemsee, Simssee und Tegernsee lernten die jüngsten Segler die Regattaregeln kennen, wobei Trainer noch Tipps geben durften. Das Finale in Seebruck bot viel Wind, Bewölkung und leichte Schauer. Was erfahrene Segler freut, war für die Jüngsten eine große Herausforderung, die respektvoll auf das schaumkronenbedeckte „Bayerische Meer“ blickten. Nach der Steuerleutebesprechung mit anschaulicher Erklärung der Regattadetails ging es aufs Wasser. Einige Jungsegler kehrten jedoch noch vor dem ersten Start an Land zurück. 15 von ihnen hielten tapfer durch und beendeten alle drei Wettfahrten.
Beim anschließenden Grillen stärkten sich alle und ließen die Erlebnisse Revue passieren. Bei der Siegerehrung mit Erinnerungspreisen wurde betont, dass jedes Kind stolz auf seine Leistung sein kann. Es erfordert viel Mut, sich mit sechs oder mehr Jahren bei jedem Wetter allein aufs Wasser zu wagen. Alle Kinder reisten glücklich ab und können die nächsten Schritte im Regattasport nun selbstbewusster gehen. Ihre Segelclubs werden sie dabei unterstützen. mmü