Bayernliga-Stenogramm

von Redaktion

Der SV Erlbach, der zum Favoritenkreis der Fußball-Bayernliga Süd gehört, hat sich eine Woche nach der 0:1-Niederlage bei der SpVgg Landshut eindrucksvoll zurückgemeldet: Vor 405 Zuschauern in der Holzbau-Grübl-Arena setzte sich die Mannschaft von Trainer Lukas Lechner gegen den FC Deisenhofen mit 1:0 durch. Am kommenden Freitag (19 Uhr) wollen die Kicker aus dem Landkreis Altötting auch auswärts zum ersten Mal punkten – dann gastieren sie zum Inn/Salzach-Kracher beim TSV Wasserburg, der womöglich noch schwere Beine wegen des heutigen Toto-Pokal-Einsatzes gegen den TSV Buchbach haben könnte.

Referees verabschieden
den Schiedsrichter

In Erlbach hatte sich der Anpfiff wegen eines Gewitters um 25 Minuten verzögert, und auch danach ließ der Regen nicht nach. Es war aber nicht nur für die Spieler, sondern auch für den Referee ein besonderer Abend, denn Stefan Dorfner (SV Falkenstein) leitete sein letztes Spiel, ehe er künftig als Schiedsrichterobmann in Niederbayern tätig sein wird. „Zahlreiche Referees sind für ihn Spalier gestanden, das war schon eine emotionale Szene“, so Erlbachs Pressesprecher Thorsten Eisenacker.

Erlbach-Coach Lechner
war voll des Lobes

Deisenhofens Trainer Andreas Pummer bemängelte bei seinem Team das Abwehrverhalten beim Siegtreffer von Lenny Thiel: „Da haben wir nicht aufgepasst.“ Doch ansonsten machte er seiner Crew ein Kompliment: „Es hätte fast noch zum 1:1 gereicht. Meine Mannschaft hat ihr Herz auf dem Platz gelassen.“ Auch Lechner war nach dem Schlusspfiff voll des Lobes: „Meine Jungs haben nach der Niederlage in Landshut eine starke Reaktion gezeigt. Wir haben 95 Minuten super gegen den Ball gearbeitet und waren hoch konzentriert. Zudem haben wir uns viele Chancen erarbeitet – und mit dem 1:0 belohnt.“

Der SV Kirchanschöring möchte nach dem 3:2 im Derby gegen Wasserburg auch auswärts mal dreifach punkten. Die nächste Chance dazu bietet sich der Truppe um Kapitän Luca Obirei am Samstag (15 Uhr) beim FC Gundelfingen.cs

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