„Das ist nicht zufriedenstellend“

von Redaktion

MaxSolar-Raymon verpasst am Nürburgring gute Platzierung

Nürburgring – Was für ein Ambiente! Auf einer der legendärsten Autorennstrecken der Welt wurde die vierte deutsche Gravelmeisterschaft ausgetragen. Sie war diesmal in die Veranstaltung „Rad am Ring“ eingebettet. Deutschlands größtes Radsportevent findet jährlich im Juli auf dem Nürburgring statt. Auch drei Radsportler des Chiemgauer Teams MaxSolar-Raymon sind in der Eifel am Start gewesen.

Auf einer 25-Kilometer-Runde teils auf, aber auch neben der „Nordschleife“ des Nürburgrings mussten die Frauen auf vier Runden 2.200 Höhenmeter zurücklegen. Eine Runde mehr wartete auf die Männer. Das Rennen wurde zu einer echten Herausforderung für die Teilnehmer. „Es war ziemlich heiß. Die Trockenheit führte dazu, dass die teilweise schottrige und technisch anspruchsvolle Strecke sehr staubig war. Was in den Abfahrten dazu führte, dass man nichts mehr gesehen hat. Das war dann direkt gefährlich“, berichtete Heinz Kargl, Teamchef von MaxSolar-Raymon.

Bei den Frauen gewann Ronja Eibl vom Team Origine Racing Division in 3:36:29 Stunden. Sie setzte sich im Zielsprint knapp vor Nele Laing (Canyon DTSwiss ATR Team) durch. Dritte wurde Lia Schrievers (KMC Nukeproof MTB Racing Team). Bei den Männern war Emil Herzog vom Team Red Bull Bora-Hansgrohe in 3:53:15 Stunden nicht zu schlagen. Der Junioren-Weltmeister im Straßenrennen von 2022 landete vor Hannes Riegger (TSV Moosbach/ +5:07 Minuten) und Paul Voß (Rose Bikes/+6:14 Minuten). In der offenen Wertung war der Neuseeländer Finn McKenzie auf dem 19. Platz der beste Fahrer des Chiemgauer Teams. „Finn ist sehr gut gefahren“, lobt Heinz Kargl. „Er hat bewiesen, dass er sehr gute Qualitäten hat.“

Sein Teamkollege Jan Münzer belegte am Ende den 38. Platz. In der Wertung zur deutschen Meisterschaft war Münzer einige Plätze weiter vorne zu finden und landete auf dem 28. Rang. David Büschler, ebenfalls vom Team MaxSolar-Raymon, gab das Rennen vorzeitig auf.

Einen Tag später ging am Nürburgring auch noch ein Rennen der Rad-Bundesliga über die Bühne. Auch dort war das Team MaxSolar-Raymon am Start. Es waren insgesamt fünf Runden mit jeweils 22 Kilometer und rund 500 Höhenmetern zu bewältigen. Für die Chiemgauer waren Lachlan McNabb, Luke Meyer Eland und Matthias Wolaschka am Start. In der Teamwertung belegten sie beim Sieg der Mannschaft von Rembe rad-net den zwölften Platz unter 17 Mannschaften. „Das ist natürlich nicht zufriedenstellend“, sagte Heinz Kargl.

In der Einzelwertung belegte McNabb den neunten Rang, Meyer Eland wurde 18. und Wolaschka landete auf dem 86. Rang. Den Sieg sicherte sich Mil Morang vom Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur. Dieses führt aktuell auch die Gesamtliste an. Dort steht das MaxSolar-Raymon-Team auf dem neunten Platz unter 20 Mannschaften. Drei Rennen stehen in der Rad-Bundesliga noch aus.bst

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