Hof – Mit vier Gold-, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen haben sich die Leichtathleten aus der Region bei den bayerischen Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U18 in Hof bewährt.
Nach einer langen „Schlummerphase“ meldete sich Miriam Kauer vom TSV 1860 Rosenheim zurück. Im 400-Meter-Lauf der Frauen eroberte die erfahrene Athletin den bayerischen Meistertitel. Bei ihrem Sieg überquerte sie nach 56,38 Sekunden das Ziel. Im 200-Meter-Finale wurde die 23-Jährige mit 25,09 Sekunden Vierte.
Der TSV Wasserburg war der erfolgreichste regionale Verein und punktete vor allem mit seinem Nachwuchs in der U18-Klasse. Zum überragenden Athlet in der männlichen Jugend U18 formte sich Daniel Herzog. Der Athlet aus Haag siegte im Weitsprung-Finale mit 6,41 Metern. Im Hochsprung gewann er die Bronzemedaille mit 1,81 Metern und verpasste Silber nur wegen seiner größeren Anzahl von Fehlversuchen. Überlegen präsentierte er sich zudem über 110 Meter Hürden: Mit 14,64 Sekunden wurde er dort bayerischer Meister. Die Bronzemedaille wanderte hier ebenfalls an einen Schützling von Trainer Walter Kurzbuch: Elias Königbauer mit 15,38 Sekunden.
Das Maß aller Dinge im Stabhochsprung der weiblichen Jugend U18 war Laura Dirnecker: Ihren persönlichen Rekord schraubte sie auf 3,75 Meter nach oben und wurde damit bayerische Meisterin. Über 100 Meter Hürden stand sie im Finale und holte mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit Bronze. Vierte wurde sie im Weitsprung-Finale mit 5,32 Metern, ebenso wie Eva Christina Rapolder im U18-Stabhochsprung mit 3,20 Metern.
In der Männer-Klasse feierte der U20-Jugendliche Michael Schwarz im Stabhochsprung mit 4,40 Metern Bronze. Die erfolgreichste Wasserburgerin in der Hauptklasse der Frauen war die noch der U20-Klasse angehörige Sophia Obermayer: Mit 3,85 Metern reservierte sie sich die Silbermedaille. Im Hochsprung der Frauen rundete Lara Mößthaler ihre Freiluft-Saison ab: Mit 1,69 Metern bewährte sie sich mit Bronze. Im Dreisprung musste sie sich trotz einer neuen Bestmarke von 11,35 Metern mit dem sechsten Rang begnügen. Siebte wurde im Frauen-Diskuswurf die U20-Athletin Johanna Anglhuber mit ihrer neuen Bestleistung von 36,67 Metern.
Im Trikot des TSV Bad Endorf war Consciense Okoh die erfolgreichste Starterin. Die noch 15-Jährige ging hier in den Weitsprung-Wettkampf der U18-Jugend – und gewann die Bronzemedaille. Bei ihrem bislang größten Erfolg schaffte sie einen neuen persönlichen Rekord von 5,39 Metern. Im Finale über 100 Meter Hürden standen zwei Endorfer Schützlinge von Trainer Rolf Jaocob: Die U16-Athletin Klara Schlemer glänzte gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz als Vierte mit 14,43 Sekunden. Auf den fünften Rang kam hier Carolina Hammer mit 14,66 Sekunden. Die Endorfer 4×100-Meter-Staffel der Jugend U18 spurtete auf den achten Rang: Consciense Okoh, Carolina Hammer, Evi Kummer und Klara Schlemer benötigten 50,68 Sekunden.
Die erfolgreichste Starterin für den SV Schloßberg-Stephanskirchen war Antonia Fezer. Über 3000 Meter der Jugend U18 wurde sie Sechste mit 11:50,45 Minuten. Nadine Angermann aus Bernau startete bei diesen Titelkämpfen im Trikot des SV Ruhpolding. Im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18 wurde sie bayerische Vizemeisterin mit 13,69 Metern. Im Diskus-Finale holte sie den fünften Rang mit 34,32 Metern. stl