Der SV Kirchanschöring hat es am Samstag verpasst, den Heim-Dreier gegen den TSV Wasserburg zu veredeln: Vor 525 Zuschauern im Schwabenstadion verlor das Team von Trainer Christoph Dinkelbach die Partie der Fußball-Bayernliga Süd beim FC Gundelfingen mit 1:3. Die Hoffnungen auf die nächsten Punkte ruhen nun auf dem neuerlichen Gastspiel beim FC SF Schwaig (Freitag, 19.30 Uhr). Die Partie in Gundelfingen war übrigens kurzfristig – wegen der Hitze – von 15 auf 17 Uhr verschoben worden.
Dinkelbach war nach dem Match an der Donau frustriert: „Die ersten 15 Minuten sind komplett an uns vorbeigelaufen“, kritisierte er. Es sei klar gewesen, was der Gegner plane – „und wir haben uns null gewehrt“. Danach wurde es besser, und mit einem etwas positiveren Gefühl ging’s in die Pause.
Doch der Platzverweis für Thorsten Nicklas habe seiner Truppe „den Wind komplett aus den Segeln genommen“. Bitter für Dinkelbach und den SVK, denn nun fehlen in Schwaig zwei weitere Spieler, denn auch für Ampelkarten – so eine sah der Ex-Rosenheimer Matteo van de Wiel – gibt es ja seit dieser Saison eine Sperre.
Der SVK bestrafe sich mit diversen Fehlern derzeit immer selbst, mit zwei Gegentoren pro Spiel könne man in der Bayernliga einfach nicht bestehen, klagte Dinkelbach.
Für den SV Erlbach geht es nach dem am Ende glücklichen 2:2-Remis beim TSV Wasserburg mit dem Heimspiel gegen Gundelfingen weiter (Freitag, 19.30 Uhr). Bemerkenswert: Einige Fans des Holzland-Klubs nehmen derzeit die Auswärtsfahrten mit dem Radl in Angriff. „Das war schon in Landshut und Wasserburg so, und das wollen sie auch wieder bei den Spielen in Kirchanschöring und Schwaig so machen“, sagte Erlbachs Pressesprecher Thorsten Eisenacker.