Buchbach – „Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Irgendwann wird der Gegner auch drei Punkte holen und nicht 36 Spieltage lang leer ausgehen“, warnt Buchbachs Trainer Sven Zurawka seine Mannschaft vor der heutigen Auswärtsaufgabe bei der SpVgg Ansbach. Die Gastgeber stehen noch ohne Punktgewinn am Tabellenende der Fußball-Regionalliga Bayern, haben allerdings vor der Partie heute um 18.30 Uhr auch erst drei Spiele absolviert.“
„Wenn wir in Ansbach nicht hundert Prozent auf den Platz bringen, werden wir nicht gewinnen oder sogar verlieren“, ist sich Zurawka sicher und hat deswegen schon die gesamte Woche auf seine Mannschaft eingewirkt, den Gegner ja nicht zu unterschätzen: „Wir können dort nur bestehen, wenn wir alle unsere Stärken auf den Platz bringen.“ In Ansbach haben die Rot-Weißen zu Regionalliga-Zeiten erst einmal gewonnen, als ihnen im Frühjahr 2023 ein 4:1 gelungen ist, wenige Monate später setzte es dann aber eine 0:5-Klatsche und auch in der vergangenen Spielzeit mussten sich die Buchbacher bei den Mittelfranken mit 1:3 geschlagen geben, ehe die Rot-Weißen im Rückspiel den Spieß mit dem gleichen Resultat umdrehen konnten.
Personell wird sich bei den Gästen gegenüber dem 1:1 letzte Woche gegen den TSV Aubstadt nichts ändern. Florian Wiedl ist nach seiner Mittelfußverletzung am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen, braucht aber sicher noch zwei Wochen, ehe er wieder eine Kader-Option ist. Bei Abwehrchef Rocco Tvra wurde ein Faserriss diagnostiziert, wobei aber auch eine Sehne in Mitleidenschaft gezogen wurde, sodass man noch keine konkreten Angaben über die Verletzungsdauer machen kann. Josue M’bila geht nach seiner Knie-Operation noch immer auf Krücken und auch bei Keeper Oskar Preil geht in den nächsten Wochen noch nichts. Kapitän Samed Bahar war zwar in dieser Woche etwas angeschlagen, sollte aber heute in Ansbach wieder zur Verfügung stehen.
„Mit dem Kader bin ich sehr zufrieden, die Jungs, die gerade nicht so viel Spielzeit haben, ballern sich im Training richtig rein und machen Druck. So soll es sein, da schenkt sich keiner etwas. Wir haben diese Woche wieder sehr gut trainiert, wobei ich mit den Trainingsleistungen zuletzt überhaupt zufrieden war“, so der Buchbacher Coach, der natürlich weiß, dass der aktuelle Kader noch nicht in Stein gemeißelt ist: „Bis Ende der Transferperiode kann immer noch etwas passieren.“ Möglich, dass ein Spieler, der sich mehr Spielzeit erhofft hat, bei einem entsprechenden Angebot noch geht, möglich, dass dann auch noch ein Spieler kommt, der in der zentralen Offensive ein anderes Profil hat als Tobias Stoßberger, für den die Buchbacher ja kein wirkliches Backup haben.
Zurawka möchte mit seiner Mannschaft heute vor allem ungeschlagen bleiben und warnt natürlich vor den Ansbacher Umschaltmomenten, die in der Vergangenheit immer das Erfolgsrezept der Elf von Trainer Niklas Reutelhuber waren. Bislang ist das bei Ansbach in dieser Saison noch nicht wunschgemäß aufgegangen, der einzige Treffer dieser Saison geht auf das Konto von Tarkan Ücüncü.mb