Burghausen – Schafft der SV Wacker Burghausen die Wende? Nach zwei Niederlagen in der Fußball-Regionalliga Bayern und dem Pokal-Aus gegen Ingolstadt hofft Trainer Matthias Ostrzolek heute um 14 Uhr gegen die DJK Vilzing auf den Turnaround: „Wir wollen unbedingt dreifach punkten, das wäre für die Stimmung extrem wichtig.“
Wichtig ist Ostrzolek, dass sich sein Team wieder mal für den Aufwand belohnen kann. Und da sieht der Ex-Profi nur Nuancen zwischen Erfolg und Niederlage: „Wir haben in den letzten Spielen die Gegentore teilweise zu billig kassiert. Wir müssen da wieder besser in die Zweikämpfe kommen und gegen den Ball cleverer sein. Und Richtung 16er brauchen wir wieder mehr Durchschlagskraft, um deutlich mehr Torchancen zu kreieren. Da geht es viel um individuelle Qualität, die wir meines Erachtens haben, die wir aber wieder besser auf den Platz bringen müssen. Im Grunde sind das oft nur Kleinigkeiten.“
Mit der DJK Vilzing erwartet der Wacker-Trainer eine Mannschaft, die ein ähnliches System spielt wie zuletzt der Drittligist Ingolstadt, der meist mit einer Fünferkette, einem Sechser, zwei Achtern und zwei Stürmern agiert hat: „Das wird jetzt keine große Umstellung, mit dem einzigen Unterschied, dass natürlich Ingolstadt im Vergleich noch mehr Qualität hat. Wir müssen wieder mutig sein. Entscheidend wird sein, dass wir endlich mal wieder den Spielverlauf auf unsere Seite ziehen. Vilzing ist auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner. Die Partie könnte für beide Seiten richtungsweisend sein.“
Die Vilzinger sind mit drei Siegen unter dem inzwischen in die Schweiz abgewanderten Trainer Thorsten Kirschbaum in die Saison gestartet, haben aber zuletzt unter Wolfgang Beller zwei Niederlagen am Stück einstecken müssen. Entsprechend werden die Oberpfälzer mit dem Ziel, die Negativserie zu beenden, an die Salzach reisen.mb